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| 15:11 Uhr

Zuckertüten und iPads versüßen Ausbildungsstart
Drei Klassen Altenpfleger am Start in Klettwitz und Senftenberg

Mit Zuckertüten ist die erste Klasse der DRK-Altenpflegeschule in Senftenberg am Montag in die dreijährige Ausbildung gestartet.
Mit Zuckertüten ist die erste Klasse der DRK-Altenpflegeschule in Senftenberg am Montag in die dreijährige Ausbildung gestartet. FOTO: Foto: DRK/Dunja Petermann
Senftenberg/Klettwitz. Zum Ausbildungsbeginn gibt es Zuckertüten und iPads. Klinikum Niederlausitz und das DRK leisten ihren Anteil für den Fachkräftenachwuchs in der Pflege. Von Andrea Budich

Dem Fachkräftemangel in der Pflege wirken die beiden Altenpflegeschulen am FamilienCampus Klettwitz sowie am DRK-Bildungszentrum in Senftenberg entgegen. Gleich drei Klassen mit hoch motivierten 61 Altenpflegeschülern haben am Montag ihre dreijährige Ausbildung gestartet: zwei Klassen am Traditionsstandort in Klettwitz und eine Klasse an der neu eröffneten Altenpflegeschule in der Senftenberger Schillerstraße.

Überrascht und erfreut von der großen Nachfrage zeigt sich Frank Kuhlmann als Leiter der Altenpflegeschule Klettwitz. Noch im Vorjahr konnte nur mit einer Klasse an den Ausbildungsstart gegangen werden. Der Einstieg versüßt wird den 38 Altenpflegeschülern am FamilienCampus Klettwitz mit je einem iPad. „Wir stellen uns damit auf die Digitalisierung der Lehre ein“, erklärt die Geschäftsführerin der Klinikum Campus GmbH, Simone Weber-Karpinski. Nach den Winterferien sollen auch die Gesundheits- und Krankenpflegeschüler mit iPads ausgestattet werden.

Mit Zuckertüten ist den 23 Altenpflegeschülern der DRK-Schule in Senftenberg der Start versüßt worden. Sie stammen überwiegend aus dem südlichen Landkreis OSL, aber auch aus Finsterwalde und Herzberg. Der erste Jahrgang künftiger Altenpfleger ist am Montag von der Vorstandsvorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Lausitz, Bianka Sebischka-Klaus, begrüßt worden. Sie gab den Neueinsteigern zum Schulbeginn einen Tipp mit auf den Weg: „Lassen Sie sich später im Beruf immer davon leiten, welchen Umgang Sie sich selbst wünschen würden, wenn Sie auf Hilfe angewiesen sind.“