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| 16:45 Uhr

Dorfleben erforscht
Dorfgeschichte unter einem nagelneuen Dach erlebbar

Ingeborg Mittag (r.) zeigt Bürgermeister Roland Pohlenz (parteilos) die Ausstellung des Heimatvereins Kostebrau. 
Ingeborg Mittag (r.) zeigt Bürgermeister Roland Pohlenz (parteilos) die Ausstellung des Heimatvereins Kostebrau.  FOTO: Rotraud Köhler
Kostebrau. Das Ortsteilzentrum Kostebrau in der Schule ist nach umfangreichen Bauarbeiten fertiggestellt.

Das Ortsteilzentrum Kostebrau in der Schule ist nach umfangreichen Bauarbeiten fertig. Stolz zeigt Ingeborg Mittag vom Heimatverein dem Stadtoberhaupt, der das Werk begutachtet, die Ausstellung unter dem neuen Dach.

Seit Mitte des vergangenen Jahres sind in Kostebrau insgesamt 830 000 Euro, davon Fördermittel in Höhe von 450 000 Euro, investiert worden. Vor und während der Bauphase musste die gesamte Ausstellung in mehreren Räumen abgebaut und teilweise umgelagert werden. Nach den Renovierungsarbeiten sind die Ausstellungsgegenstände wieder gesäubert und aufgebaut worden. „Ohne die Hilfe von vielen Freiwilligen wäre das nicht möglich gewesen“, lobt Inge Mittag.

Für dieses außerordentliche Engagement bedankt sich Bürgermeister Roland Pohlenz bei allen Helfern, aber besonders bei Ingeborg Mittag, die während der  gesamten Bauphase immer als Ansprechpartnerin zur Verfügung stand. „Das Ortsteilzentrum in Kostebrau ist ein  Projekt, mit dem sich die räumlichen Rahmenbedingungen für alle Akteure der Dorfgemeinschaft verbessern, um ein attraktives Zentrum des gesellschaftlichen Lebens  zu schaffen. Mit diesem Projekt und der bereits erfolgten Neugestaltung des Dorfangers sowie des Ortseinganges und der Sanierung des Feuerwehrgebäudes wird die Infrastruktur des Ortsteils erheblich aufgewertet“, so das Stadtoberhaupt.

Dass es sich auch in Kostebrau gut leben lässt, zeigt das wachsende Interesse junger Familien für diesen Wohnort. „Die Investitionen in Kostebrau verkörpern immer mehr die Zugehörigkeit des auch am weitesten entfernten Ortsteils zu Lauchhammer. Wir sind nicht mehr nur ein ehemaliger Bergbauort, sondern ein sich entwickelnder Ortsteil mit Perspektiven“, so Ingeborg Mittag.