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| 12:42 Uhr

Neue Verkehrsregelung in Schwarzheide
Diskussion über Tempo-30-Zone

 In Schwarzheide ist südlich der Ruhlander Straße eine Tempo-30-Zone eingerichtet worden – so wie hier in der Anne-Frank-Straße.
In Schwarzheide ist südlich der Ruhlander Straße eine Tempo-30-Zone eingerichtet worden – so wie hier in der Anne-Frank-Straße. FOTO: Mirko Sattler
Schwarzheide. In Schwarzheide gibt es südlich der Ruhlander Straße eine neue Verkehrsregelung.

Für mehr Verkehrssicherheit gilt südlich der Ruhlander Straße in Schwarzheide seit Kurzem Tempo 30. Betroffen sind die Anne-Frank-Straße, die Gefluder Straße und der Waldweg. Mit der neuen Regelung gilt damit auch rechts vor links. Doch das kommt nicht bei allen Autofahrern gut an. Ein Anwohner, der namentlich nicht in der Zeitung genannt werden möchte, hat die alte Regelung für besser gehalten. „Ich kenne das seit 60 Jahren. Da war nie ein Problem“, sagt er. Nun aber müsse er vor jeder Straße abbremsen. Mit Steuergeldern finanziert seien etliche Straßenschilder aufgestellt worden, bemängelt er. Ökologisch und ökonomisch sei das zu kritisieren.

Doch die Stadtverordnetenversammlung hat grünes Licht für die Änderung gegeben. Der Grund: Kinder und Senioren sollen sicherer unterwegs sein auf den Straßen. Etwa 280 Schüler nutzen täglich mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß die Anliegerstraßen, um zur Grundschule Wandelhof zu gelangen. Das bestätigt Schwarzheides Statdtsprecherin Ute Kolanowski. Hinzukommen etwa 180 Kindergartenkinder in zwei Einrichtungen in diesem Bereich. In der Zone befindet sich zudem eine Musikschule, die Jugendbegegnungsstätte, der Skatepark, die Gartensparte, verschiedene Ärzte und eine Apotheke. Auch das Haus der Begegnung zieht Besucher und Nutzer an.

„Die vorgeschlagene Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer, zu denen insbesondere Kinder und Senioren zählen“, heißt es im Beschlussvorschlag. Von der Ratsrunde ist die Einrichtung der Tempo-30-Zone südlich der Ruhlander Straße ausdrücklich empfohlen worden. Der Beschluss war bereits im April vergangenen Jahres gefasst worden, bestätigt Stadtsprecherin Ute Kolanowski.

(jag)