Die Stadt hatte die Fläche gekauft, um Bauplätze für Eigenheime zu schaffen.

Dafür muss die Uferlinie der Sedlitzer Bucht gestaltet werden. Ein kleines Hafenbecken mit einer Mole und Anlegeplätzen für Fahrgastschiffe und Boote sowie sanitären Anlagen und ein Badestrand werden zudem angestrebt. Das zu schnürende Paket gilt als minimal notwendige touristische Basis-Infrastruktur am größten Gewässer der Lausitzer Seenkette. 3,47 Millionen Euro ist es schwer. Der kommunale Eigenanteil an der Finanzierung wird von der Senftenberger Kämmerei mit 1,21 Millionen Euro beziffert - und soll im Haushalt 2016 verankert werden. Für den Mini-Hafen soll in den Braunkohlesanierungstopf gegriffen werden. Michael Vetter (SPD) wirbt um Zustimmung in der Ratsrunde für das Vorhaben. Für die Entwicklung des Ortsteils Sedlitz sei es ausgesprochen wichtig und auch "eine kleine Entschädigung für das Dorf, das viele Jahre extrem unter dem Bergbau gelitten" und für diesen auch geblutet habe.