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Die Neißestädter mächtig geärgert

Mit einer souveränen und geschlossenen Mannschaftsleistung trat der KSV bei den Neißestädtern auf. Zum Erstaunen des Gubener Anhangs ergriffen die Tettauer sofort die Initiative und gestalteten fast die gesamte erste Halbzeit. Horst Herbst

Sie begannen getreu den Anweisungen des Trainergespanns König/Gajewski, indem sie in der Anfangsphase die Gubener Aktionen ständig attackierten und die Platzherren nicht ins Spiel kommen ließen.
Dann die ersten Achtungszeichen ab der 17. Minute, als der Torwart der Gubener verheißungsvolle Aktionen der Tettauer meisterte. So konnte er einen 20-Meter-Schuss von Ronny Nicklisch nicht festhalten, parierte aber den Nachschuss von Guido Lesche und war beim nachsetzenden Kopfball von René Bartsch Herr der Lage. Sekunden später fälschte der Torwart einen kernigen 18-Meter-Schuss von René Bartsch zur Seite ab, wo Guido Lesche im Nachschuss aus spitzem Winkel den zweiten Außenpfosten „kitzelte“ . Wieder eine Minute später hielt der Torwart einen kapitalen Schuss von Guido Lesche. In der 21. Minute war er aber machtlos, als Marko Fiedler auf Zuspiel von Lars Kaubisch aus 14 Metern abzog und der Ball zum Führungstor im langen Angel landete. Nur zwei Minuten später erzielten die Gubener mit einem sehenswert verdeckten Pass das 1:1.
Aber Tettau marschierte weiter. In der 30. Minute trieb Marko Fiedler den Ball vom Anstoßkreis, schüttelte alle Angreifer bis in den gegnerischen Strafraum ab und legte auf Guido Lesche ab. Der flankte zum 11-Meter-Punkt, wo Heiko Gajewski den Ball volley aus der Luft ins untere Eck feuerte.
In der 39. Minute schloss Tettau die souveräne Leistung der ersten Halbzeit mit dem dritten Tor ab. Marko Fiedler schlug von links einen Diagonalpass über das gesamte Feld zu Alexander Noack, der in den Strafraum drang, den Gubener Angreifer aussteigen ließ und am herausstürzenden Torwart vorbei ins lange Eck schoss. Die Gubener waren völlig konsterniert.
Nach Wiederanpfiff wollten sie den Bock umstoßen, aber wieder übernahmen die Tettauer die Initiative. Doch dann regte sich René Bartsch nach einer unberechtigten gelben Karte auf und sah die Ampelkarte. Doch die Gäste blieben unbeeindruckt und spielten in Unterzahl weiter auf Angriff. Die Gubener wurden nervöser und verloren durch Foulspiel ebenfalls ihren elften Mann. Sie kamen erst am Ende der regulären Spielzeit zum Anschlusstreffer.
Und da der Referee beim Wiederanstoß eine drei-minütige Nachspielzeit angezeigt hatte, nutzte Guido Lesche die zusätzliche Zeit für eine beherzte Einzelleistung zum 4:2.