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Die Kreis-Unfallkommission tagt zu den Todesfahrten auf der B 169

Mitte Dezember auf der B 169 bei Brieske: Die Unfallfahrzeuge sind nur noch Schrott.
Mitte Dezember auf der B 169 bei Brieske: Die Unfallfahrzeuge sind nur noch Schrott. FOTO: str1
Senftenberg. Die schweren Unfälle auf der Ortsumgehung Senftenberg der Bundesstraße 169 bei Brieske beschäftigen die Unfallkommission im Landkreis. Anfang Dezember sind zwei tödliche Unfälle auf diesem Straßenabschnitt ausgewertet worden. Kathleen Weser

Das bestätigt Kreis-Sprecherin Marlen Weser. Auf Grund der erneuten Tragödie auf der Verkehrsader kurz vor Weihnachten mit einem Todesopfer und sechs Verletzten werde dieser Straßenabschnitt als Unfallschwerpunkt im März erneut behandelt.

Die Unfälle werden ausgewertet, um mögliche systematische Ursachen zu erkennen. Für den Fall, dass solche vorliegen, werde über bauliche oder Änderungen der Verkehrsbeschilderung entschieden. Dabei haben die Verkehrsexperten zu berücksichtigen, dass keine für andere Unfälle begünstigende Zustände geschaffen werden oder sich ein Gefahrenpotenzial nur auf einen anderen Streckenabschnitt verlagert. "Aus den vorliegenden Daten zu den drei Unfällen mit Todesfolge sind Ursachen wie ein schadhafter Straßenzustand oder schlechte Sichtbarkeit der Verkehrsbeschilderung nicht erkennbar", erklärt die Kreis-Sprecherin im Auftrag der Straßenverkehrsbehörde.

Drei von acht im vergangenen Jahr tödlich verunglückten Verkehrsopfern auf den Straßen des Landkreises haben ihr Leben auf der Ortsumgehung Senftenberg verloren - auf nur wenigen Hundert Metern der gutausgebauten Bundesstraße 169.