So schreibt etwa Lucie Lehmann , Jahrgang 1921, aus Schipkau: „Die schönsten Kindheitserinnerungen verbinden sich mit diesem Bild, der Knopmühle in Klettwitz, Besitzerin Klara Kupsch. Zwischen Schipkau und Klettwitz gelegen, Getreide- und Ölmühle und Gastwirtschaft, umgeben von Wiesen und Ackerland, wurden die Gebäude in den Nachkriegsjahren ein Raub gewissenloser Menschen.
Kein Stein steht mehr auf dem anderen und der schöne Teich, in dem wir als Kinder badeten, war eine Opfergabe an den weiteren Aufschluss des Tagebaus Klettwitz. Schade!“
„Zu dem Teich gehörten auch ein paar Badekabinen (links vom Teich). Eine kleine Anekdote: Wenn nachmittags das Baden begann, rief die Besitzerin Piele, piele, kommt rein, die Gäste wollen jetzt baden... Lang ist es her!“ , erinnert sich Fritz Mileta aus Ruhland.
Erich Nieland aus Schwarzheide schrieb die folgenden Zeilen: Ich schlage die RUNDSCHAU auf - ein freudiges Erkennen! Kindheits- und Jugenderinnerungen werden wach! In der Treuhandsiedlung bin ich 1934 geboren. Meine Erinnerungen reichen bis kurz vor Kriegsbeginn 1939.
Im Vordergrund des Bildes der Mühlenteich (mit Kähnen befahrbar), rechts die Mühle, im Anschluss das Wohnhaus mit Bäckerei und Gaststätte.
Der Vorbau war der Tanzsaal, links davon das Gartenlokal. Dort fand jeden Freitag der so genannte Lohntütenball statt. Der Mühlenteich wurde nach dem Kriegsende als Badeanstalt ausgebaut. In den 50er-Jahren wurde die Gaststätte von Johannes Gaczack aus Schipkau gepachtet und erlebte noch einmal einen Aufschwung. Als Jugendliche trafen wir uns oftmals zum Tanz.
Ein Buchpreis liegt für Horst-Joachim Bobkiewiez aus Schipkau in der Redaktion bereit.