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| 02:59 Uhr

"Die kleinen Schweine sind die schönsten hier"

Auf Domins Hof in Peickwitz: Die Besucher beim Rundgang durch den Schweinestall. Beide Seiten suchen den Kontakt.
Auf Domins Hof in Peickwitz: Die Besucher beim Rundgang durch den Schweinestall. Beide Seiten suchen den Kontakt. FOTO: Mirko Sattler
Peickwitz. Wie lebt ein Schwein? Was macht eine Kuh den ganzen Tag? Auf diese und andere Fragen erhielten die Besucher der Brandenburger Landpartie am Wochenende eine Antwort. Der Landwirtschaftsbetrieb Domin aus Peickwitz beteiligte sich zum 11. sam1

Mal daran und war damit der einzige im OSL-Süden, der offiziell eingeladen hatte.

Thomas Domin, der seit 15 Jahren den Betrieb leitet, hatte ein buntes Programm vorbereitet. Dieses reichte vom offenen Stall über Kutsch- und Traktorfahrten bis hin zu Hofführungen und einem kleinen Markt.

Unter den Besuchern ist auch Dorothea Wiesner (64). "Wir sind eher durch Zufall hier. Schon immer wollte ich wissen, wie Schweine gehalten werden. Wie man sieht, geht es ihnen gut”, sagt die Lauchhammeranerin.

Auch die kleine Isabelle (6) hat sichtlich Spaß: "Die kleinen Schweine sind die schönsten hier. Aber auch die Kühe sind lustig. Eine hat mich gerade angeleckt.” Regelmäßig ist sie mit ihrem Papa in Peickwitz. "Weil einige Familienmitglieder hier arbeiten, schauen wir oft vorbei”, sagt Jörg Praust aus Hosena.

Dass aus einem Schwein nicht nur Weißwurst werden kann, weiß nun Solveig Illgner. "Zu solchen Hoffesten gehen wir nicht so oft. Wir finden dieses Angebot aber schön. Gut ist, dass es hier keine Massentierhaltung gibt. Die Schweine haben viel Platz”, lobt die 33-jährige Münchnerin.

Ihre Eltern sind regelmäßig dabei. "Es gibt viel Wissenswertes über die Landwirtschaft. Man trifft auch Bekannte und kann günstig im Hofladen einkaufen”, verrät Barbara Illgner, die in Biehlen lebt.

An beiden Tages kamen mehr als 1000 Besucher in den Betrieb von Thomas Domin. Neben seinen 30 Kühen, 30 Mastschweinen und 30 Hühnern gehören zum Hof noch 277 Hektar Land, um Futter für die Tiere und Nachschub für die 150-kW-Biogasanlage zu gewinnen.