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| 06:20 Uhr

Der RUNDSCHAU Adventskalender
Wie auf der Theaterbühne ein hartes Herz auftaut

 „Das Haus stand in einem niedrigen Haufen von Gebäuden, und es hatte dort so wenig zu suchen, dass man annehmen musste, es sei als junges Haus beim Verstecken spielen dorthin gelaufen und habe den Weg zurück vergessen“, heißt es in Charles Dickens Weihnachtsgeschichte über Scrooges Haus, das im Senftenberger Bühnenbild dargestellt ist.
„Das Haus stand in einem niedrigen Haufen von Gebäuden, und es hatte dort so wenig zu suchen, dass man annehmen musste, es sei als junges Haus beim Verstecken spielen dorthin gelaufen und habe den Weg zurück vergessen“, heißt es in Charles Dickens Weihnachtsgeschichte über Scrooges Haus, das im Senftenberger Bühnenbild dargestellt ist. FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau
Senftenberg. Im Adventskalender der RUNDSCHAU geht wieder ein Türchen auf. Heute: Neue Bühne Senftenberg. Von Daniel Roßbach

Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens bestimmt die Adventszeit in der Senftenberger Neuen Bühne. Insgesamt 38 Mal zeigt das Theater zwischen Ende November und den Feiertagen, wie der hartherzige Ebenezer ­Scrooge zu Weihnachten von Geistern seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht allein gelassen wird und er letztlich reformiert wird. Gespielt wird Scrooge in Senftenberg von Daniel Borgwardt, während Sebastian Volk unter anderem als dessen ehemaliger Partner Marley zu sehen ist, der zu Weihnachten an seinem siebten Todestag plötzlich wieder in der Tür seines Hauses steht.

Der Weihnachtsklassiker von Charles Dickens kommt dabei in Senftenberg in einer Bühnenfassung von Philipp Löhle zur Aufführung. Die meisten der Vorstellungen stehen speziell für Schulen und Kindergärten auf dem Spielplan.

Aber an den Wochenenden gab und gibt es auch acht Aufführungen für das allgemeine Publikum, die ebenfalls fast ausverkauft waren und sind, wie Theatersprecherin Christiane Freitag-Pittasch sagt. Für die Vorstellung der Bühnenfassung von Dickens Erzählung  am Freitag, 21. Dezember, um 16 Uhr gebe es aber noch Restkarten.

Das gilt ebenso für den zweiten Weihnachtsfeiertag, wenn nach den Festtagsessen die Improvisations-Aufführung „Theatersport“ nach einem Konzept von Keith Johnstone auf dem Spielplan steht.