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| 02:43 Uhr

Der Nissan Evalia ist das Familienauto des Jahres

Denis Klonowski, Filialleiter in Senftenberg, zeigt den SUV Ateca, ganzer Stolz von Seat, erstes SUV der Marke.
Denis Klonowski, Filialleiter in Senftenberg, zeigt den SUV Ateca, ganzer Stolz von Seat, erstes SUV der Marke. FOTO: mcl2
Ob Winterferien oder Sommerurlaub – wer Kinder hat, braucht Platz im Auto. Doch nicht nur das. Es gibt weit mehr, worauf es bei der Wahl des richtigen Familienautos zu achten gilt, damit es nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag stressfrei rollt. mcl2

Denis Klonowski, Filialleiter vom gleichnamigen Seat-Autohaus, und Holger Spies, Geschäftsführer im Autohaus Mosig, beide ansässig in Senftenberg, sind die Fachleute in diesem Metier. Ihre Erfahrungen zeigen: Familien fragen nach Sicherheit, Anschaffungspreis und einem variablen Innenraum. Ebenso beeinflussen die Größe des Kofferraums und die Unterhaltungskosten die Kaufentscheidung.

Das Wohnzimmerauf Rädern von Nissan

Es ist noch ganz frisch: Vor wenigen Tagen wurde der Nissan Evalia zum familienfreundlichsten Import-Auto unter 30 000 Euro gekürt. Das Familienlenkrad ist das Zeichen dafür. Das großzügige Platzangebot inklusiver sieben Sitze und das umfangreiche Sicherheitspaket haben bestochen. Fünf Familien testeten diesen und die weiteren Finalisten - Citroën C4, Dacia Dokker, Mazda CX-3 und Renault Scénic - im Alltag. "Familienautos sind nicht nur eine Herzenssache, sondern vor allem Entscheidungen der Vernunft", erklärt Thomas Hausch, Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH. "Während früher die Größe der Autos mit der Anzahl oder dem Alter der Kinder wuchs, ist der Evalia ein Auto, in das die Familie hineinwachsen kann. Angefangen bei Kinderwagen und Sitzerhöhungen bis hin zu Mountainbikes und Surfbrettern." So bleibe der Evalia ein Familienmitglied auf lange Zeit. Freunde plus Zuladung, gute Rundumsicht und leicht umzuklappende Sitze, Klapptische mit Becherhalter bis in die dritte Reihe, 900 Liter Kofferraumvolumen trotz sieben Sitzen und Schiebetüren - der Neue von Nissan hat einfach alles, was eine Familienkarosse braucht, waren sich die Familien einig. Und wer auch an seine Enkel und die Umwelt denkt - greift zum vollelektrischen Evalia (e-NV200). Power trifft Wirtschaftlichkeit, und wenn es drinnen doch mal eng wird, dann kommt eben eine Dachbox obendrauf, schwärmt auch Holger Spies vom Neuen bei Nissan.

Dacia Dokker für die Sparsamen

Eine kostengünstige Alternative im Familienautosegment bietet sich im Autohaus Mosig mit dem Dacia Dokker. Sparsam in Sachen Sicherheitsausstattung präsentiert er sich, dafür stimme aber das Preis-Leistungsverhältnis, argumentiert der Fachmann. Top ist ebenso das Platzangebot, robust und pflegeleicht die verarbeiteten Materialien und die eingebaute Technik ist leicht und gut verständlich. Groß ist der Gepäckraum und dieser lasse sich auch leicht beladen - "ein Auto ohne viel Schnickschnack eben", meint Spies.

Renault Scenic - Preis und Ausstattung okay

Im Rennen um das Familienauto war auch der Renault Scenic. Bei ihm überzeugen die Assistenzsysteme. "Top ist der Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, wenn es mal etwas hektisch im Fahrzeug zugeht", meint Holger Spies. Ein 7-Zoll-Touchscreen ist optional und überzeugt mit klarer Menüführung. Unkompliziert ist das Andocken von Handys, alles Pluspunkte. Die bekommt auch das perfekte Licht. Zwei zusätzliche Sitze machen die Variabilität des Franzosen aus und lassen ihn ebenso ins Blickfeld von Familien rücken. Alternativen bietet Renault mit dem Talismann, einem Gefährt für Familien, die weder SUV noch Van-Fans sind. Flexibel, komfortabel und sparsam, das sind Attribute für den Kangoo. Das Beladen erfährt eine neue Flexibilität und die großen Fenster bieten eine ausgezeichnete Sicht, auch zu siebt. Die Grand Dame von Renault ist der Espace. Versprochen sind Wohlbefinden auf bis zu sieben Sitzen, ein einzigartiges Raumgefühl, leistungsstarke Motoren und bestmögliche aktive und passive Sicherheit. Eine Van-Alternative bietet sich außerdem mit dem Trafic.

Ford - die tun wasfür Familien

Bei Ford ist es die Tourneo Familie, eine Generation von Personenkraftfahrzeugen, bei der besonderer Wert auf Zweckmäßigkeit und Flexibilität gelegt wird. Individualität beweisen sie in der Sitzanordnung und flexiblen Raumnutzung. "Es gibt garantiert den passenden Tourneo für jeden Einsatz", ist sich Holger Spies sicher. Zahlreiche Ablagemöglichkeiten, mehrere Staufächer, Isofix-Halterungen, Dockingstationen für Smartphone, Navigation oder MP-3-Player, Schiebetüren - wer sucht, findet den richtigen Van. Im Spektrum hat Ford außerdem B-, C- und S-Max - "ein Angebot ausschließlich für Van-Fans", meint der Geschäftsführer. Der B-Max fährt ohne B-Säule, der C-Max ist wegen des guten Preis-Leistungsverhältnisses etwas für Clevere und das S beim S-Max könne gleichfalls für sieben Sitze oder starke Motoren stehen.

Groß, größer und wahlweise mit acht oder neun Sitzen, das bietet der Großraum-Van Ford Tourneo Custom. Er ist das erste Fahrzeug in seinem Segment, das beim Euro NCAP-Sicherheitstest fünf Sternen erhielt. Holger Spies macht Mut: Die Vielfalt in seinem Autohaus ist riesig. Das Team berät zu vielen Marken und Modellen und findet für fast jeden Geldbeutel und jede Familiengröße das Richtige.

Souverän Alhambra, neu der Seat Ateca

Denis Klonowski von Seat schwärmt vom ersten SUV der Marke. Sportlich einzigartig im Design und mit dynamischem Fahrwerk komme er daher. "Der Ateca ist ein Allrounder mit zahlreichen technologischen Highlights. In den Blickpunkt von Familien rückt er wegen des attraktiven Preis-Leistungsverhältnisses", ist sich der Filialleiter sicher. Ins Feld führt er fünf bequeme Sitze, 510 Liter Gepäckraum, innovative Fahrerassistenzsysteme, reichlich Airbags und den hohen Einstieg. Selbst das Aus- und Einparken werde beim Ateca zum Kinderspiel. Die großen Türen sind ein weiterer Pluspunkt. Mit einer Dachreeling ausgestattet, passe dann auch noch ordentlich was obendrauf.

Optional sind vielfältige Möglichkeiten zubuchbar, um das Entertainment-Angebot individuell anzupassen. "Die Ausstattung ist variabel", sagt Denis Klonowski. Als Alternative empfiehlt der Filialleiter den Seat Toledo - der mit dem großen Kofferraum. Bei umgeklappter Rücksitzbank wird er zum Raumwunder und fasst 1441 Liter. Souverän, und seit 1996 vom Markt nicht wegzudenken, ist der Alhambra von Seat. "In ihm paaren sich deutsche Ingenieurkunst und spanische Leidenschaft", fasst Denis Klonowski mit Überzeugung zusammen. Er punktet mit sieben Sitzen und Schiebetüren - der Van rollt seit dem Vorjahr aufgepeppt vom Band. Tische, Jalousien in der Tür, Entertainment-, Assistenz- und verschiedene Sicherheitssysteme, dass macht Familien richtig Spaß. Und wenn es mal keine sieben Personen sind, dann verschwindet die dritte Sitzreihe im Boden. Denis Klonowski: " Im Herbst übrigens kommt der Ibiza als SUV auf den Markt."

Holger Spies, Geschäftsführer im Autohaus Mosig in Senftenberg: Wichtig für Familien ist ein variabler Innenraum, und dazu gehört auch, dass sich die Sitze einfach handhaben lassen.
Holger Spies, Geschäftsführer im Autohaus Mosig in Senftenberg: Wichtig für Familien ist ein variabler Innenraum, und dazu gehört auch, dass sich die Sitze einfach handhaben lassen. FOTO: mcl2