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| 14:08 Uhr

Klima-Projekt mit Senftenberger Beteiligung
Gymnasiasten wollen sich Klimapreis holen

Die Zehntklässler des Friedrich-Engels-Gymnasiums in Senftenberg erarbeiteten im Geografie-Unterricht von Marita Schellack Schülerzeitungen zum Klima-Wandel.
Die Zehntklässler des Friedrich-Engels-Gymnasiums in Senftenberg erarbeiteten im Geografie-Unterricht von Marita Schellack Schülerzeitungen zum Klima-Wandel. FOTO: Josephine Japke / LR
Senftenberg. Die Zehntklässler des Friedrich-Engels-Gymnasiums bewerben sich mit eigenem Klima-Projekt bei einem Wettbewerb. Von Josephine Japke

„Wir sind die Generation, die etwas verändern kann. Aber wir müssen jetzt damit anfangen“, sagt Pauline selbstsicher. Sie redet vom Klimawandel und Umweltschutz. Davon, dass unsere Erde in ein paar Jahren nicht mehr die gleiche sein wird, wenn wir jetzt nicht anfangen, für sie einzustehen.

Pauline ist Schülerin der zehnten Klasse und erarbeitete gemeinsam mit ihren Mitschülern am Friedrich-Engels-Gymnasium im Erdkunde-Unterricht von Marita Schellack ein Projekt zum Klima-Wandel, mit dem sie sich beim Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung beworben haben. Ziel ist es, junge Leute für den Umweltschutz zu sensibilisieren. „Darüber wird noch zu wenig gesprochen. Auch weil das Schulsystem und die Unterrichtsthemen lange gleich bleiben, obwohl sich die Probleme im Alltag änderten“, sagt Tabea. Denn Klima-Wandel ist nichts, was nur in den Wüsten Afrikas oder dem aktuell eingefrorenem Norden der USA passiert.

„Es bedeutet auch, dass der Sommer unsere Hauptniederschlagszeit ist, dass starke Stürme, wie „Friederike“ in der letzten Woche, zunehmen, dass wir nur selten und wenn, dann heftigen Schneefall erleben und vieles mehr“, erklärt auch Marita Schellack. Sie ist begeistert von den Beiträgen und Ideen ihrer Schüler zum Thema Klimawandel. „Sie haben sich in das Thema hinein gekniet und sind mit großer Ernsthaftigkeit ran gegangen“, sagt sie.

„Wir waren beispielsweise an den Grundschulen in Senftenberg und haben dort ein Theater-Stück aufgeführt. In dem kam ein Außerirdischer zu Besuch und hat berichtet, dass sein Planet total kaputt ist und was wir dagegen machen können“, erklärt Kim. Außerdem sind Plakate und Schülerzeitungen entstanden, die auch erklären, wie jeder etwas gegen den Klimawandel tun kann.

„Einige Dinge sind ganz leicht: wir können mehr auf Mülltrennung achten, das Licht ausmachen, wenn wir den Raum verlassen, laufen oder Rad fahren, statt das Auto zu nehmen“, sagt Tabea. Über viele Dinge haben sie auch mit Freunden und Familie außerhalb des Unterrichts gesprochen, um sie darauf zu sensibilisieren. „Der Klimawandel ist nicht nur, aber auch vom Menschen gemacht. Wir müssen dafür Verantwortung übernehmen und uns selbst kümmern, wie wir in 50 Jahren leben wollen“, sagt sie.

Nun hoffen die Senftenberger Gymnasiasten, im Wettbewerb zum Deutschen Klimapreis mit ihrem Projekt erfolgreich zu sein.