Tony Weißflog (457) und Giesbert Proske (493) überließen die Mannschaftspunkte (MP) den Gastgebern, welche mit Axel Vietzke (486) und Maik Niejaki (522) je drei Bahnen für sich entscheiden konnten. Aber noch war für Bucke nichts verloren, denn Steffen Wukasch wollte es besser machen. Mit 493 Kegeln gewann er 2,5 Bahnen und den MP. Sein Gegenspieler Marco Niejaki (490) hatte damit knapp das Nachsehen.

Remo Hanusch kämpfte mit sich und der Bahn und erreichte 468 Kegel. Sein Gegenspieler Paul Meyer (551) war da viel besser, und für die Gäste sah es nicht gut aus. Doch dann wurde festgestellt, dass die Gastgeber mit Paul Meyer und Marco Niejaki auf der falschen Bahn starteten, sodass die Entscheidung getroffen wurde, die Ergebnisse des zweiten Durchganges zu annullieren. Dadurch ging ein weiterer MP an die stark spielende Bucksche Mannschaft.

Durch das Missgeschick der Gastgeber war für Grün-Gelb auf einmal wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Siegmar Wukasch und Mario Paulick hatten es nun in der Hand, das Spiel erfolgreich zu beenden. Wukasch (481) gewann zwar zwei Bahnen, aber das bessere Endergebnis hatte der Grünewalder Stephan Lux (523) für sich. Mario Paulick erreichte 515 Kegel, doch sein Gegenspieler schaffte sprichwörtlich mit der letzten Kugel 517 und sicherte den MP ebenfalls für die Gastgeber.

Der Punktestand lautete also bis dahin 4:2. Nun profitierte Bucke von der Annullierung der Grünewalder Ergebnisses im zweiten Durchgang, wofür Hohenbocka noch zwei Kegelpunkte bekam und ein 4:4-Unentschieden erreicht werden konnte. Damit war der eine sehr wichtige Punkt für die Gäste mit viel Glück gerettet.