Er ist ein alter Bekannter, da er bereits vor dem vergangenen Winter den Abflug verpasste – und weil er Artgenossen tyrannisiert. Der Vogel hat einen Haltungsschaden am linken Flügel“, erklärt Storchenbetreuer Adolf Weber. Er kann von unangenehmen Situationen und Verhaltensauffälligkeiten dieses Storches erzählen. Ob sie dem fehlenden „Kuraufenthalt im Süden“ zuzuschreiben sind, da will er sich nicht festlegen. „Sowohl die Brut in Brenitz, wo er im vorigen Jahr überwintert hatte, als auch die in Fischwasser hat er gestört“, berichtet Weber. Danach blieb der „Rüpel“ mit einem Brutstorch eine Weile in friedlicher Koexistenz im Nest.

In Dollenchen habe der Einzelgänger im Sommer gleichfalls das Storchenmännchen vertrieben, um dann allein im Nest zu bleiben. Bis heute ist es ihm eine sichere Schlafstatt.