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Bürgermeisterwahl in Lauchhammer - Die Kandidaten
„Den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen“

Amtsinhaber Roland Pohlenz tritt erneut an.
Amtsinhaber Roland Pohlenz tritt erneut an. FOTO: Roland Pohlenz
Amtsinhaber Roland Pohlenz (63) tritt erneut an

Roland Pohlenz ist seit acht Jahren parteiloser Bürgermeister von Lauchhammer und kandidiert nun erneut für dieses Amt. Er wurde 1954 in Lauchhammer geboren, studierte nach dem Abitur Energieanlagentechnik, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Warum wollen Sie Bürgermeister von Lauchhammer bleiben?

Nach acht Jahren Erfahrung als Bürgermeister weiß ich, wie alle Themen, die Lauchhammer bewegen, ausgewogen und angemessen berücksichtigt werden können und ich weiß, wie die finanziellen Mittel richtig eingesetzt werden können. Die gesteckten Stadtentwicklungsziele sind mit dem Land, mit unseren Vereinen, den Ortsvorstehern in den Ortsteilen und den gesellschaftlich aktiven Mitbürgern unserer Stadt abgestimmt. Es gilt, diesen eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Dafür möchte ich auch künftig die Verantwortung tragen und Bürgermeister bleiben.

Was wollen Sie gegen die rückläufige Einwohnerzahl unternehmen?

Das ist eine Tatsache, die in allen Kommunen im südlichen Brandenburg festzustellen ist. Deshalb haben wir als RWK Westlausitz mit Unterstützung des Landes Brandenburg eine Rückkehrer- und Zuzüglerkampagne gestartet. Der zweite Rückkehrertag zeigte ja erneut, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.

Wie wollen Sie die Wirtschaft stärken?

Die gegenwärtige Diskussion um den Kohleausstieg zeigt, dass wir Alternativen brauchen, um die Wirtschaftskraft in der Lausitz zu erhalten. Deshalb tritt auch hier unser Städteverbund im RWK Westlausitz gemeinsam auf. In Lauchhammer bearbeiten wir gegenwärtig drei Anfragen zu wirtschaftlichen Neuansiedlungen. Aber auch zu unseren ansässigen Unternehmen pflege ich einen ständigen Kontakt; das regelmäßige Unternehmermeeting bietet eine ausgezeichnete Plattform.

Was wären Ihre ersten Arbeitsschritte als neuer Bürgermeister?

Es gibt für mich keinen ersten Arbeitsschritt. Als Bürgermeister muss ich in der Lage sein, viele Zielstellungen parallel zu begleiten. Zurzeit bearbeite ich zusammen mit der Stadtverwaltung und den Behörden mehr als 75 verschiedene Projekte, die in der Umsetzung oder Vorbereitung sind. Das ist täglich eine neue Herausforderung. Umfangreiche Kenntnisse sind dafür nötig. Realitätssinn und keine falschen Versprechungen gegenüber der Bürgerschaft gehören ebenfalls dazu.

Ihr Lieblingsplatz in Lauchhammer?

Die Stadt hat ihre besonderen Reize und man findet in allen Ortsteilen wunderbare Plätze.