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| 11:42 Uhr

500 Euro pro Semester für drei Jahre
Dehmel-Stiftung vergibt fünf Stipendien an Abiturienten der Region

Dr. Hans-Hermann Dehmel im Gespräch mit den Ausgezeichneten: Emma Hinze und Marnick Borchmann vom Emil-Fischer-Gymnasium, Eric Naundorf vom Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg, Jacob Müller vom Oberstufenzentrum Lausitz und Helene Mühlig vom Christlichen Gymnasium Johanneum in Hoyerswerda.
Dr. Hans-Hermann Dehmel im Gespräch mit den Ausgezeichneten: Emma Hinze und Marnick Borchmann vom Emil-Fischer-Gymnasium, Eric Naundorf vom Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg, Jacob Müller vom Oberstufenzentrum Lausitz und Helene Mühlig vom Christlichen Gymnasium Johanneum in Hoyerswerda. FOTO: BASF Schwarzheide GmbH / Steffen Rasche
Schwarzheide. Für gute Noten und außerschulisches Engagement erhalten Stipendiaten 500 Euro pro Semester für drei Jahre.

Für ihre sehr guten schulischen Leistungen und gesellschaftliches Engagement sind Emma Hinze und Marnick Borchmann vom Emil-Fischer-Gymnasium, Eric Naundorf vom Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg, Jacob Müller vom Oberstufenzentrum Lausitz und Helene Mühlig vom Christlichen Gymnasium Johanneum in Hoyerswerda mit einem Stipendium der Dehmel-Stiftung ausgezeichnet worden. Darüber informiert Steffi Koßack, Pressesprecherin bei der BASF in Schwarzheide, wo im Kulturhaus am Mittwochabend die feierliche Ehrung stattfand.

„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, Jugendliche in der Region zu fördern und sie auf ihrem Weg in die Zukunft zu unterstützen“, sagte Dr. Hans-Hermann Dehmel, Mitbegründer der Stiftung. Die fünf Stipendiaten erhalten für ihr Studium 500 Euro pro Semester für die ersten drei Jahre. Von dem Geld sollen teure Lehrbücher oder Arbeitsmaterialien für die Uni finanziert werden.

In den 18 Jahren, seit es die Dehmel-Stiftung gibt, wurden insgesamt 70 Abiturienten mit dem Stipendium ausgezeichnet. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie sich die Jugendlichen in ihrer Freizeit für unsere Region stark machen“, erklärte Werner Förster, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. Die diesjährigen Stipendiaten engagieren sich in unterschiedlichen Bereichen. Sei es als Teilnehmer beim Wettbewerb „Jugend forscht“, als Begründer der professionellen Videoproduktion „FilmCrewSenftenberg“ oder als freiwillige Praktikantin im Behindertenhotel Herzberg. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Stipendium etwas an die Schüler zurückgeben können“, sagte Förster.

Die Dehmel-Stiftung verfolgt mit der Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie von Kunst und Kultur gemeinnützige Zwecke, teilt BASF-Sprecherin Steffi Koßack weiter mit. „Darüber hinaus verfolgt sie mildtätige Zwecke, das heißt die Unterstützung von Personen in sozialen Notfällen.“ Die Stiftung wurde im Jahr 2000 von Hans-Hermann Dehmel und seiner Ehefrau Gisela gegründet. Dehmel prägte von 1990 bis 1995 als erster Vorsitzender der BASF Schwarzheide GmbH die Entwicklung des Chemie-Standortes maßgeblich. Er selbst stammt aus der Lausitz, ist seit 2001 Ehrenbürger der Stadt Schwarzheide und fühlt sich bis heute tief mit seiner Heimat verbunden. Gisela Dehmel unterrichtete als Studienrätin am Gymnasium in Schwarzheide.

(jag)