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Das Ostufer des Kuthteiches wird jetzt festgerüttelt

Senftenberg/Lauchhammer. Sanierer müssen Erdmassen anfahren lassen. Die direkte Zufahrt von der Bundestsraße 169 über die Ortrander Straße ins Stadtzentrum Lauchhammer ist bis Ende Mai dicht. Kathleen Weser

Am Kuthteich in Lauchhammer (Restloch 38) sind die Arbeiten für die anstehende Rütteldruckverdichtung angelaufen. Deshalb ist die Ortrander Straße, die direkte Zufahrt von der Bundesstraße ins Stadtzentrum, hier bereits gesperrt worden. Ab nächster Woche kommt die schwere Technik an der Ostböschung zum Einsatz. Experten des heimischen Unternehmens Spezial- und Bergbau-Servicegesellschaft Lauchhammer (SGL) zwingen den lockeren Kippenboden in ein festes Gefüge. Das erklärt Uwe Steinhuber, der Sprecher der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV).

Das Baufeld wird derzeit abschließend freigemacht. Der Rückbau technischer Anlagen am Straßenkörper folgt nun. Ab Montag nächster Woche wird auch der angrenzende Kreisverkehr des Stadtringes Mitte voll gesperrt. Vorerst bis Ende Mai.

Die zwei Seilbagger stehen parat. Einer ist mit einem Greifer ausgestattet. Mit diesem Gerät werden die Rodungsarbeiten in der Frühschicht durchgeführt. In der Spätschicht erfolgen dann die Verdichtungsarbeiten mit dem zweiten Trägergerät, erlärt Uwe Steinhuber weiter. Errichtet wird ein etwa 520 Meter langer und zwischen 57 und 66 Meter breiter versteckter Damm, der die Böschung des ausgekohlten Tagebaurestsees dauerhaft stabil halten muss. Bearbeitet wird eine Gesamtfläche von mehr als 40 000 Quadratmetern. Für den Dammbau müssen Erdmassen antransportiert werden. Die Lkw rollen von der Bundesstraße 169 über den Kreisverkehr am Marktkauf-Unterhammer bis zum Baufeld an der Ortrander Straße an.