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| 21:09 Uhr

Einwohner-Statistik
Das Geburtenhoch hält an in Oberspreewald-Lausitz

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Geburten_Statistik_4c FOTO: LR
Senftenberg. Mehr Jungen als Mädchen erblicken das Licht der Welt.

Das Geburtenhoch in Oberspreewald-Lausitz hat auch im vergangenen Jahr angehalten. Das zeigt die aktuelle Statistik, die jetzt veröffentlich ist, erklärt Kreissprecherin Sarah Werner. Demnach erblickten zwischen Lübbenau im Spreewald und Ortrand am Fuße der Kmehlener Berge im zurückliegenden Jahr 811 Kinder das Licht der Welt. Damit bleiben die Zahlen nach 2015 (802) und 2016 (809) bereits das dritte Jahr in Folge auf dem gleichem Niveau. „Der erwartete Geburtenknick ist somit für Oberspreewald-Lausitz bislang nicht wie erwartet eingetreten“, bewertet Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales, die Entwicklung.

 Die Nase vorn haben die Jungen – hier verzeichneten die Einwohnermeldeämter 430 neue Einwohner. Bei den Mädchen waren es 381 Kinder. Geht es nach der regionalen Verteilung, so leben die meisten neugeborenen-Mädchen in Großräschen, Ortrand und Vetschau/Spreewald.

 Erwartungsgemäß verzeichnen  die größeren Städte die meisten Geburten. Die meisten Babys wurden im August geboren (81), die wenigsten im Dezember (48). 

Im Lankdreis steigt die Geburtenrate seit dem Jahr 2014 wieder kontinuierlich – wenn auch nur leicht - an. Der niedrigste Stand wurde im Jahr 2013 mit 757 Geburten ermittelt. Gründe für den positiven Trend werden unter anderem in der erfolgreichen Entwicklung der Region und dem stabilen Arbeitsmarkt gesehen. 

Der Anteil der Geburten durch Frauen aus Nicht-EU-Staaten ist seit 2011 in etwa konstant. Er lag in 2017 bei 44 Kindern.

(kw)