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| 07:14 Uhr

Gewonnen
Das 15 000-Euro-Glück auf der heißen Apfeltasche

Stefanie Schmidt (24, Lauta) freut sich gemeinsam mit ihrem Verlobten Stefan Pietsch über den Cabrio-Gewinn. Ihr neun Jahre altes Cabrio von Peugeot wird sie jetzt verkaufen und dafür auf den kleinen, weißen Flitzer umsteigen.
Stefanie Schmidt (24, Lauta) freut sich gemeinsam mit ihrem Verlobten Stefan Pietsch über den Cabrio-Gewinn. Ihr neun Jahre altes Cabrio von Peugeot wird sie jetzt verkaufen und dafür auf den kleinen, weißen Flitzer umsteigen. FOTO: Josephine Japke / LR
Senftenberg. Stefanie Schmidt aus Lauta gewann beim McDonalds Monopoly einen von 30 Fiat 500 Cabriolets. Von Josephine Japke

Manchmal hat man Glück im Leben. Dann bezahlt man für einen Neuwagen im Wert von 15 000 Euro genau einen einzigen Euro - so ist es Stefanie Schmidt aus Lauta passiert, die auf dem Heimweg von der Arbeit bei der McDonalds-Filiale in Senftenberg anhielt und eine Apfeltasche kaufte.

„Ich konnte mein Glück kaum fassen und hab dreimal auf den Sticker geschaut“, gesteht die 24-Jährige. Denn wann gewinnt man schon mal ein Auto im Sofortgewinn? „Oder überhaupt irgendetwas - abgesehen von einem Eis“, fragt auch Stefanies Verlobter Stefan Pietsch.

Anfang Dezember war es dann so weit. „Eigentlich wollte ich nur schnell für meinen Verlobten, einen Freund und mich nach der Arbeit etwas zu essen besorgen“, erklärt Stefanie Schmidt, die bei BASF in Schwarzheide arbeitet. Sie bestellte alles zum Mitnehmen, um es sich zu Hause gemütlich zu machen.

„Mit meinen Mädels spiele ich gerne mal eine Runde Monopoly“, erklärt sie. Aber dem Spiel, das McDonalds schon seit 15 Jahren mit Monopoly veranstaltet, schenkte sie bisher kaum Beachtung. „Wir gehen selten zu dort essen und kennen auch niemanden, der dort schon mal etwas gewonnen hat. Ich zog den Sticker also ab, wollte ihn schon weglegen und da sah ich es“, beschreibt sie. Kein Bahnhof, nicht die Schlossstraße oder der Opernplatz, sondern ein Fiat Cabrio war darauf abgebildet.

Jetzt sitzt sie in ihrem kleinen weißen Neuwagen. Ihre erste Amtshandlung an diesem milden Wintertag: erst einmal das Verdeck öffnen. „Aktuell fahre ich ein neun Jahre altes Peugeot Cabrio, doch das werde ich jetzt verkaufen“, sagt Stefanie Schmidt glücklich. Bevor sie vom Parkplatz rollt, überlegt sie, ob sie ihrem neuen Auto einen Namen geben sollte. „Eigentlich mache ich das nicht, aber wenn, dann müsste es etwas italienisches sein, wie Giovanni oder Lorenzo“, lacht sie und freut sich auf das Gesicht ihrer Eltern, wenn sie erzählt, dass sie mit Giovanni eine kleine Spritztour fährt. Oben ohne, also mit offenem Verdeck, versteht sich.