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| 02:45 Uhr

Darf man Gott anschreien?

Man darf! Jedenfalls tut das der blinde Bartimäus in der biblischen Geschichte, die die Kantorei und Kinderkantorei der Kirchengemeinde Senftenberg am Sonntag beim Gottesdienst auf dem Peter und Paul Markt so eindrücklich darstellten. Er schreit so laut er kann Jesus hinterher um Hilfe.

Und das gegen den Widerstand der Wächter des guten Tons, der Bürger. Ja, wir dürfen Gott anschreien, ihm alles entgegenschreien, was uns bewegt. Und müssen dazu keine besonderen Worte wählen. Es darf alles raus, wie es uns im Herzen ist. Gott weiß es sowieso schon, wie es in uns aussieht.

Jesus lässt sich rufen und fragt: Was willst du, was ich für dich tun soll? Wie lautet unsere Antwort? Was wünschen wir uns von Gott? Worum soll er sich kümmern? Wobei soll er uns helfen? Was ist unser sehnlichster Wunsch? Bartimäus sagt es frei heraus: Ich möchte sehen.

Dieser Wunsch wird ihm erfüllt. Gott wird auch unseren Wunsch auf sein Herz nehmen und mit ihm liebevoll umgehen. Und unser Rufen nicht unbeantwortet lassen. Vielleicht nicht immer so, wie wir es uns wünschen. Aber er wird uns nie allein lassen.

Also Mut! Gott sagen oder entgegen schreien, was uns bewegt - und dann ihm vertrauen! Probieren ie es aus!