Alle 140 Mitarbeiter des Rettungsdienstes der sieben Rettungswachen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz erhalten im Dezember eine zusätzliche steuerfreie Corona-Sonderzahlung von 600 Euro.

Sonderzahlung für Rettungsdienstler wird vom Landkreis OSL finanziert

Möglich wird dies durch entsprechende Tarifverträge mit der Gewerkschaft Verdi, erklärt Gewerkschaftssekretär Ralf Franke mitteilt. „Damit“, so begründet Franke, „sollen die hohen Arbeitsbelastungen für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes während der Pandemie zusätzlich anerkannt werden.“
Hintergrund ist ein abgeschlossener Tarifvertrag zwischen der Gewerkschaft und der Tarifgemeinschaft im Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Mit dem Klinikum Niederlausitz ist vereinbart, dass sich die Entgelte für die Rettungsdienstler nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst richten. Die Finanzierung der Sonderzahlung erfolgt dabei über den Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Oberspreewald-Lausitz hat die höchste Zahl an Corono-Infektionen in Brandenburg

Die Region zwischen Spreewald und Kmehlener Bergen bleibt weiter brandenburgweiter Spitzenreiter bei den Infektionszahlen. Die Sieben-Tage-Inzidenz bewegt sich mit Stand Donnerstag, 17. Dezember, bei 539,45 (Durchschnitt Brandenburg: 240,9). Diese Ziffer bildet die Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner der vergangenen sieben Tage ab. Auf Rang zwei steht Elbe-Elster (524,4). Dritter ist Spree-Neiße (440,6).
Von Mittwoch zu Donnerstag hat es im OSL-Kreis 64 Neuinfektionen gegeben. Insgesamt sind nach Angaben des Landkreises 2540 Corona-Infektionen bestätigt, davon 1085 aktuelle Fälle. 1662 Menschen befinden sich in Quarantäne. 70 Einwohner sind an oder mit einer Coronainfektion inzwischen gestorben. Im Klinikum Niederlausitz werden derzeit 41 Corona-Patienten stationär behandelt.