Mit einem neuen Negativ-Rekord hält das Coronavirus die Menschen im Oberspreewald-Lausitz-Kreis (OSL) weiter in Atem. Am Mittwoch, 20. Januar, sind nach den Angaben des Brandenburger Gesundheitsministerium so viele Menschen wie nie zuvor an einem Tag an oder mit Corona verstorben. Binnen 24 Stunden kamen demnach 14 neue Todesfälle hinzu. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind seit Pandemiebeginn im Frühjahr 2020 nunmehr 166 Menschen aus OSL verstorben. Die Zahlen steigen vor allem in den vergangenen sechs Wochen stark an. Zum Vergleich: Anfang Dezember verzeichnete der OSL-Kreis noch 22 Todesfälle.
Corona in Oberspreewald-Lausitz Die Bestatter arbeiten am Limit

Senftenberg

In Brandenburg ist nur der Oder-Spree-Kreis mit 202 Toten stärker betroffen als der Oberspreewald-Lausitz-Kreis. Noch schlimmer trifft es in der Lausitz die beiden sächsischen Landkreise Bautzen (437) und Görlitz (686).

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter in OSL

Hoffnung macht die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neu-Infektionen innerhalb einer Woche auf 100.000 Einwohner. Dieser Wert sinkt seit einigen Tagen. Aktuell liegt er bei 225 (-9). Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt 35 neue Corona-Fälle gemeldet.
Die Gesamtzahl der labordiagnostisch bestätigten Infektionen erhöht sich damit auf 4476. Aktuell sind 618 Bürger aus OSL an Covid-19 erkrankt. Als genesen gelten 3692 Menschen. 1131 Personen befinden sich in behördlich angeordneter Quarantäne – auch diese Zahl nimmt weiter ab.

35 Corona-Patienten im Klinikum Niederlausitz

Im Klinikum Niederlausitz in Senftenberg werden derzeit 35 Corona-Patienten behandelt, davon zwölf auf der Intensivstation. Drei Menschen müssen beatmet werden.
Landkreisweit gibt es derzeit in Lübbenau die meisten aktiven Fälle: 155. Es folgen:
  • Senftenberg (140),
  • Lauchhammer (82),
  • Amt Ortrand (61),
  • Amt Ruhland (59),
  • Großräschen (44),
  • Schwarzheide (42),
  • Vetschau (41),
  • Calau (38),
  • Gemeinde Schipkau (29) und das
  • Amt Altdöbern (27).
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