Geschafft: Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist jetzt am fünften Tag in Folge die kritische Sieben-Tage-Inzidenz von 150 unterschritten worden. Und wie: An diesem Freitag, 14. Mai, liegt sie sogar unter dem Wert, ab dem die bundesweite Notbremse greift, aktuell bei 96. Bleibt die Inzidenz fünf Tage unter 100 – dann gilt die Bundesnotbremse nicht mehr, sondern die Regeln in der jeweiligen Landesverordnung.
Theoretisch können schon ab diesem Sonntag, 16. Mai, alle Läden des Einzelhandels in Oberspreewald-Lausitz wieder öffnen, vorausgesetzt der Kunde hat vorher einen Termin mit dem Geschäft vereinbart (Click&Meet).

Neun neue Corona-Fälle in Oberspreewald-Lausitz

An diesem Freitag hat das Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz neun neue Corona-Fälle im 24-Stunden-Vergleich gemeldet. Insgesamt sind jetzt 7241 nachgewiesene Corona-Fälle bekannt, davon 235 aktuelle. Als genesen gelten 6742 Personen. In häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 711 Menschen.
Seit dem Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr sind laut Landkreis 264 Menschen aus Oberspreewald-Lausitz mit oder an Corona verstorben. Im Senftenberger Krankenhaus werden sechs Corona-Patienten (Stand: 13. Mai) behandelt, davon laut dem Intensivregister Divi einer intensivmedizinisch.

Senftenberg hat in OSL die meisten aktuellen Corona-Fälle

Aktuell die meisten aktiven Corona-Fälle verzeichnet Senftenberg. Dort sind 51 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. In Lauchhammer gibt es 42 aktive Fälle, in den Ämtern Ruhland und Ortrand je 26, in Vetschau und Lübbenau je 18, in Calau 14, in der Gemeinde Schipkau 13, in Schwarzheide zwölf, in Großräschen zehn und im Amt Altdöbern drei.
Die RUNDSCHAU informiert Sie online in einer gesammelten Übersicht über die aktuelle Corona-Lage im Brandenburg, Sachsen und der Lausitz.
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