• In Brandenburg hat der zweite Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 1000.
  • Der Wert neuer Corona-Fälle je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg nicht nur im Kreis Elbe-Elster weiter auf 1207,9, sondern liegt auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit 1134,7 über dieser Marke, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit.
  • Damit hat Elbe-Elster bundesweit den vierthöchsten Wert, Oberspreewald-Lausitz den neunthöchsten. Die landesweite Corona-Inzidenz stieg in Brandenburg auf 552,4, sie lag vor einer Woche deutlich niedriger bei 342,7. Der Wert in Brandenburg ist dem Robert Koch-Institut zufolge nach Sachsen, Bayern und Thüringen bundesweit der vierthöchste. In Berlin liegt er bei 355,8.
Die Zahl der Covid-19-Patienten je 100 000 Einwohner, die binnen sieben Tagen ins Krankenhaus kamen, liegt bei 3,99 nach 3,71 am Vortag. Die Warnampel steht dabei noch auf Grün, der Warnwert ist bei 7,0 überschritten.
Bund und Länder hatten am Donnerstag vereinbart, dass die Länder bei einer Überschreitung des Schwellenwerts der sogenannten Hospitalisierungsinzidenz von 3,0 flächendeckende Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene (2G) etwa zu Veranstaltungen und Gastronomie einführen. In Brandenburg gilt bereits die 2G-Regel für Gaststätten, Theater, Kinos und Konzerthäuser.