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| 02:42 Uhr

Christen tragen Licht der Hoffnung in die Lindenauer Kirche

Pfarrerin Angelika Scholte-Reh empfängt die Gemeindemitglieder zur Tauferinnerung.
Pfarrerin Angelika Scholte-Reh empfängt die Gemeindemitglieder zur Tauferinnerung. FOTO: rkp1
Lindenau. Die Auferstehung Jesu ist für alle Christen das höchste kirchliche Fest, das Ostern gefeiert wird. Seit Jahren führt dazu die Kirchengemeinde Lindenau, Tettau und Schraden einen Gottesdienst durch, der die Geschichte erlebbar gestaltet. rkp1

In der Dunkelheit kommt am Sonntag in aller Frühe das Licht der Hoffnung in die Kirche. Die Darstellung des Engels hat Rahel Magister aus Lindenau übernommen. Und sie verkündet den fragenden Frauen am Grab die erlösende Botschaft: "Christus ist auferstanden."

Kerzen werden entzündet und weitergereicht, bis alle Gemeindemitglieder ihr Licht haben und damit das Dunkel aus dem Kirchenraum weicht. Auch die aufgehende Sonne bringt an diesem hoffnungsvoll erwachenden Morgen zunehmende Helligkeit.

Monika Richter-Möllerke aus Schraden liest als eine der Frauen am Grab Jesu folgenden Bibeltext: "Der erste Vogel singt auch schon, wie paradox seine Fröhlichkeit sich anhört."

Dass es dem 18-jährigen Richard Hänel an der Orgel so gut gelungen ist, die Kirchgemeinde vom Dunkel ins Licht zu führen, findet besondere Anerkennung. Es ist sein gelungenes Debüt als Organist. Pfarrerin Angelika Scholte-Reh hat für ihn und andere Jugendliche diese Ausbildung an der Orgel in die Wege geleitet und freut sich jetzt, einen so jungen Organisten für den Dienst in der Kirche zu haben.

Der gelungene Gottesdienst, die gut gefüllte Kirche, der Gedankenaustausch beim gemeinsamen Frühstück - all das gibt Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit, zeigen sich Mitglieder der Gemeinde einig. Gut ins Bild passen an diesem wunderschönen Ostermorgen auch die neben der Lindenauer Kirche friedlich grasenden Schafe mit ihren munteren Osterlämmern.