„Es ging alles relativ schnell und ohne Schwierigkeiten“ , erzählt die frisch gebackene Mama Silke. Am Vorabend ist sie in die Klinik gekommen. Auch Nicos Papa habe die Geburt miterlebt. Die kleine Familie ist in Ruhland zu Hause.
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Klinik in Lauchhammer insgesamt 436 Geburten. Hebamme Anka Demus warf für die RUNDSCHAU einen Blick in die hauseigene Statistik. Sie und ihre Kolleginnen holten 219 Jungen und 217 Mädchen auf die Welt. Fünf Mal bescherte Adebar doppeltes Glück: Es gab zweimal zwei Jungen, zwei weibliche Pärchen und ein gemischtes Doppel.
Die Hitliste der Namen wird angeführt von Maximilian, Niklas, Tim und Jason bei den Jungen sowie Celina, Jasmin und Luisa-Marie bei den Mädchen. Auch Doppelnamen und solche mit Seltenheitswert seien beliebt, informierte die Hebamme. Fiona, Merle, Merlin oder Belgis wurden dagegen selten vergeben.
Tendenziell verzeichnet das Klinikum einen geringen Geburtenanstieg. Chefärztin Dr. Astrid Wollbrand führt diesen allerdings auf das wachsende Einzugsgebiet der Station zurück. Die werdenden Muttis kommen zunehmend aus Großräschen, Plessa und Elsterwerda. „Viele Schwangere suchen sich die Klinik heute wesentlich bewusster aus“ , weiß Anke Demus. Neueste Errungenschaft der Geburtenklinik in Lauchhammer ist das Familienzimmer, in dem die Angehörigen während des Aufenthalts der Schwangeren oder Wöchnerin übernachten können.