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| 01:07 Uhr

Bürgerbefragung nicht frei von Beeinflussung

Siegfried Mende aus Arnsdorf schreibt im Auftrag der Inter- essengemeinschaft „Abwasser Arnsdorf“ über die Befragung der „Gemeinschaft zentraler Entsorgung“ :


In Arnsdorf wurde von einer kurzfristig ins Leben gerufenen „Gemeinschaft zentraler Entsorgung“ eine Bürgerbefragung inszeniert. Das geschah übrigens hinter dem Rücken einer bereits länger bestehenden Interessengemeinschaft Abwasser mit dem Ziel, die Meinung der Bürger gegenüber zentraler beziehungsweise dezentraler Entsorgung zu ermitteln.
Diese Befragung war nicht frei von Beeinflussungen der Bürger durch die Listenträger selbst. Dazu kam, dass diese Befragung noch vor einer im Ortsfernsehen lange vorher angekündigten Bürgerinformationsveranstaltung in Sachen Abwasser durchgeführt wurde. Diese Aktion führte dazu, dass bei der Veranstaltung am 22. Mai in Arnsdorf nur ein Bruchteil der Bürger Arnsdorfs anwesend war.
Leider wurde diese Befragung auch durch den Stadtabgeordneten Schoula aus Arnsdorf unterstützt. Auch er hat damit seinen Teil Verantwortung daran, dass dem Großteil der Bürger dadurch wichtige Informationen vorenthalten wurden. Nun wird im Amt Ruhland sogar noch versucht, die für Ende Juni geplante Entscheidung (Zentral-dezentral) auf Anfang des Monats vorzuziehen.
Diese Befragung der Bürger soll nun die „echte“ Entscheidung der Bürger Arnsdorfs sein. Wann wird es in Arnsdorf endlich einmal Wirklichkeit, dass man in Problemfragen in allererster Linie die Sache sieht und nicht Emotionen über Sachverstand regieren. Hier wurde ein trauriges Kapitel Arnsdorfer Geschichte geschrieben.