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| 02:56 Uhr

Bucke verliert nach großem Kampf

Verbandsliga. Die Bucksche I. Bernhard Neumann

Männermannschaft hat nach großem Kampf gegen den Tabellenersten vom 1. KSC 1959 Seelow mit 2,5:5,5 Punkten und einem Gesamtergebnis für Hohenbocka von 3237:3262 für die Gäste verloren. Was beide Mannschaften geboten haben, lässt sich schwer in Worte fassen - man muss es einfach gesehen haben. Für Bucke begann Clemens Potratz (566) mit optimalen Wurfserien. Er gewann den ersten Mannschaftspunkt (MP) und stellte zugleich einen neuen Einzelbahnrekord der U 23 auf. Sein Gegenüber Dieter Möller (494) konnte da nicht mithalten. Auch René Wukasch (507) kämpfte, aber es fehlten auf Bahn zwei und drei nur wenige Kegel, um die Sätze für sich zu entscheiden. Sein Gegner Mario Pagel (547) holte somit den MP für die Gäste.

Die Stimmung beider Mannschaften und der Zuschauer war bestens. Auf der Woge der Begeisterung setzte für Bucke Fabian Paßora (548) das Spiel fort. Er teilte sich mit Martin Heinschke (590; Tagesbestleistung) zwar die Satzpunkte, aber den MP verbuchten die Gäste für sich. Auch Philipp Mulka (528) und Mario Karl (528) sorgten mit ihrem Spiel für Begeisterung und teilten sich zum Schluss den MP.

Mit einem Zwischenstand von 1,5:2,5 MP und zehn Kegel Vorsprung für die Gäste war der Spielausgang weiter offen. Bucke setzte nun auf Denny Wukasch (556). Er holte einen weiteren MP. Sein Gegenspieler Frank Maudrich (547) hätte das fast noch verhindert mit einer tollen vierten Bahn. Auch Thomas Lindow (532) war sich bewusst, dass ein Buckscher Erfolg nur möglich werden kann, wenn auch er den MP gewinnt und die Hohenbockaer Mannschaft das bessere Endergebnis am Schluss aufzuweisen hätte.

Die Enttäuschung war dem Heimteam anzusehen, da es zum Schluss doch nicht reichen sollte, denn Seelow ließ sich den Sieg in Bucke nicht aus der Hand nehmen. Karsten Trabs (556) erspielte damit für Seelow nicht nur einen weiteren MP. Seelow hatte damit auch mit 25 Kegel Vorsprung und somit das bessere Endergebnis erreicht. Nach einem hochklassigen Vergleich bleibt für Hohenbocka der Einzelbahnrekord von Clemens Potratz und die Gewissheit, dass die Mannschaft alles gegeben hat, damit es wirklich kein leichter Sieg für den Spitzenreiter wurde.