Verbandsliga, Frauen. Die Hohenbockaer Damenmannschaft als Aufsteiger in die Verbandsliga hatte zum Auftaktspiel in der Spielserie 2012/2013 die Keglerinnen vom SV 1903 Groß Kölzig (Spree-Neiße) auf heimischer Bahn begrüßt. Mandy Polenz als neue Mannschaftsleiterin bereitete ihre Mitstreiterinnen auf das erste Spiel gut vo. Ein Novum des Teams ist ebenfalls, dass gleich zwei deutsche Mannschaftsmeisterinnen der Altersgruppe U 18 der Mannschaft angehören.

Vorsprung herausgespielt

Über Sieg oder Niederlage entscheiden aber zum Schluss nur die Anzahl der gefallenen Kegel. Dessen waren sich alle bewusst. So begannen Jenny Weise und Mandy Polenz mit je 411 Kegeln das Spiel. Groß Kölzig geriet damit gleich zu Beginn mit 62 Holz in Rückstand. Nicole Schumann (402) und Angela Wukasch (372) konnten den Vorsprung jedoch nicht halten, sodass die Gäste bis auf zwei Kegel wieder herankamen.

Damit stieg die Spannung nochmals richtig an. Alles zu geben war für die Buckschen Damen jetzt die Devise. Zum Schluss konnten Marén Handschak (420) und Laura Polenz (434) den ersten Sieg in der Verbandsliga perfekt machen. Das Spiel endete mit einem Gesamtergebnis von 2450 Kegel für Hohenbocka und 2383 Kegel für Groß Kölzig. Das beste Einzelergebnis erzielte Laura Polenz mit 434 Kegel.

Männer verlieren

Besonders angespornt und unterstützt wurden die Buckschen Damen von Beginn an von der kompletten I. Mannschaft der Männer. Diese hatte bereits am Vortag ihr Auftaktspiel beim Absteiger aus der 3. Bundesliga, dem 1. KSC 1959 Seelow (Märkisch Oderland), zu bestreiten. Obwohl Grün-Gelb eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigte, reichte es am Schluss aber nicht, um die begehrten zwei Punkte mit nach Hause nehmen zu können.

Mit 917 Kegel erreichte Thomas Lindow das beste Hohenbockaer Einzelergebnis. Das Spiel endete mit einem Ergebnis von 5272 Kegel für Hohenbocka und 5380 Kegel für Seelow.

Doch die Hohenbockaer Männer werden sich von dieser Niederlage nicht entmutigen lassen. Schließlich ist die Saison noch sehr lang, und viele Punkte sind zu vergeben.