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| 19:29 Uhr

Buchwalder Störchen droht Hunger

Das sind zwei der drei Störche, die am Ortseingang von Senftenberg-Buchwalde auf Nahrungssuche gesehen worden sind.
Das sind zwei der drei Störche, die am Ortseingang von Senftenberg-Buchwalde auf Nahrungssuche gesehen worden sind. FOTO: Rasche/str1
Senftenberg. Die ersten drei Störche sind im Süden des Landkreises angekommen. Entdeckt wurden sie zu Wochenbeginn am Ortseingang von Buchwalde. mf

Damit ist Adebar nicht später als vor einem Jahr eingetroffen. Seinerzeit wurde der Erstankömmling am 26. März in Lauchhammer-West gesehen. Jan Benning, Inhaber des dortigen Landwirtschaftsbetriebes, erwartet Adebar jeden Tag.

Aktuell sind in der Lausitz die Bedingungen für die Störche alles andere als optimal: Frost, Schnee, gefrorene Böden und Gewässer. Die Langschnäbel haben es schwer, Nahrung zu finden. "Man muss Angst um ihr Leben haben", befürchtet Werner Blaschke aus Lauchhammer, Schlimmes. "Die Gefahr, dass sie kaum etwas zum Fressen finden, ist riesengroß", sagt der Storchenbetreuer beim Naturschutzbund (Nabu) im Altkreis. Die Regenwürmer stecken tief im harten Erdreich. Keine Insekten. Vereinzelt tauchen vielleicht Mäuse auf.

Während der Mensch den Vögeln mit Futter helfen kann, bräuchte der Storch Zeit, um sich an solche Gaben zu gewöhnen. Werner Blaschke erinnert sich, dass vor Jahren ein Storch in Klettwitz überwintert hat. Tierfreunde warfen ihm am Dorfrand Fisch hin, den er sich geholt habe.

Meldungen über weitere Störche, gern mit Foto, nehmen die RUNDSCHAU (03573 37 64 25, red.senftenberg@lr-online.de) und Werner Blaschke (03574 12 25 27) entgegen.