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| 02:53 Uhr

Brückenbau an der Matzmühle zieht sich in die Länge

Während auf der Behelfsbrücke der Verkehr rollt, wird am neuen Brückenbauwerk noch gearbeitet. Der letzte Schliff wird in den nächsten Tagen gesetzt. Für Ende Januar ist die Freigabe geplant. An der Brücke hängt halb Ruhland. Im Wohngebiet Schönburgsau leben 1000 Menschen.
Während auf der Behelfsbrücke der Verkehr rollt, wird am neuen Brückenbauwerk noch gearbeitet. Der letzte Schliff wird in den nächsten Tagen gesetzt. Für Ende Januar ist die Freigabe geplant. An der Brücke hängt halb Ruhland. Im Wohngebiet Schönburgsau leben 1000 Menschen. FOTO: Mirko Sattler/sam1
Ruhland. Der Brückenbau über das Schwarzwasser an der Ruhlander Matzmühle ist in Verzug geraten. Ursprünglich war geplant, das Bauwerk Ende November 2013, spätestens vor Weihnachten für den Verkehr wieder freizugeben. Andrea Budich

"Wir peilen das jetzt für Ende Januar an", erklärt Amtsdirektor Roland Adler. Über den Bauverzug zeigt er sich sehr verärgert, weil aufgrund des milden Wetters eine Verspätung nicht erklärbar ist. Bei einer Bauberatung am nächsten Dienstag will der Verwaltungschef daher noch einmal Druck machen.

Die letzen Arbeiten laufen indes auf Hochtouren. Brückenköpfe werden anbetoniert, die Schwarzdecke muss aufgezogen und das Geländer montiert werden. In die neue Brücke werden einschließlich Fördermittel rund 600 000 Euro investiert. Das ist der größte finanzielle Brocken, den sich Ruhland 2013 leistete.

Nach der Matzmühlen-Brücke wäre eigentlich die Schwarzwasser-Brücke von der Langen Straße in die Goethestraße als nächste zu sanieren. "Das müssen wir verschieben", sagt der Amtsdirektor. Vorfahrt in Ruhland hat die Neu- und Umgestaltung des Busbahnhofes. Dafür muss die Stadt allein 1,3 Millionen Euro "zusammenkratzen". Eine zusätzliche Brücken-Sanierung passt nicht mehr ins schmale Haushalts-Budget.