Sie ist bereits seit rund zwei Monaten gesperrt. Das Bauwerk aus Metall weise aufgrund seiner Durchrostung enorme Schäden auf und biete keine Trittsicherheit mehr, erklärt der Bürgermeister. "Allerdings gehört es nicht der Stadt, sondern befindet sich auf einer Landesfläche", so der Kommunalpolitiker weiter. Wie Kminikowski sagt, habe er inzwischen die zuständige Landesbehörde zu dem Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Der schmale Steg über das Schwarzwasser im Park war einst vom Metall- und Leichtbaukombinat Ruhland (MLK) errichtet worden. Er diente als Abkürzung für die Beschäftigten des Betriebes, die bis dahin von ihren Wohnhäusern in der Siedlung Schönburgsau zur Arbeitsstätte einen weiten Umweg inkauf hatten nehmen müssen.

Ein Neubau als Ersatz für den Steg sei indes nicht vorgesehen. Nur wenige hundert Meter weiter steht eine Betonbrücke zur Überquerung des Schwarzwassers zur Verfügung. "Daher ist ein Ersatz nicht erforderlich", so Bürgermeister Uwe Kminikowski.