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| 01:09 Uhr

Brieske ging die Kraft aus

Fußball-Altliga.. Die Endspiel-Teilnehmer an der Landesmeisterschaft für Altliga-Mannschaften der Gruppe 5, die der Fußballkreis Senftenberg auszurichten hatte, wurden am Wochenende in Großkoschen in der Seesporthalle ermittelt. Der FSV Brieske/Senftenberg schaffte es immerhin auf Rang drei, während Hörlitz wenig ausrichtete. Von Klaus Kolbe

Qualifiziert für die Qualifikationsrunde bei den Kreismeisterschaften waren: FV Freileben, SpVgg Finsterwalde (Fußballkreis Elbe-Elster), Blau/Weiß Vetschau, Grün/Weiß Lübben (Spreewald), Spremberger SV 1862 (Niederlausitz), FSV Brieske/Senftenberg, FSV Empor Hörlitz. Der Neuzeller SV 1922 (Oder/Neiße) reiste zum Turnier nicht an. So ergab sich ein ganz neuer Spielaufbau. Es spielte jeder gegen jeden. Einundzwanzig Spiele wurden bestritten. Staffelleiter Kurt Wüstefeld teilte die Spielbedingungen mit und die Schiedsrichter Mario Poick, Wolfgang Nuglisch und Hubertus Gärtig leiteten die Spiele.
Durch die hohe Disziplin, die alle Mannschaften zeigten, ging der Spielablauf reibungslos vonstatten. Bei den ersten Spielen klemmte noch mancher Spielzug, Pässe kamen nicht wie gewünscht an. So auch bei den Briesker Männer in den Spielen gegen Vetschau und Spremberg. Die Gästemannschaften waren nicht vorbelastet, spielten ohne Zwänge und brachten die Schwarz-Gelben einige Male aus dem Rhythmus, so dass Torsteher Ottomar Pitzk mehrmals mit tollen Reflexen retten musste.
Zwei Niederlagen standen für Brieske zu Buche. Erst die Spiele drei bis fünf konnten gewonnen werden, da hatte die Mannschaft Spielharmonie entwickelt und fuhr auch höhere Siege ein. Gegen Finsterwalde gingen den Brieskern im sechsten Spiel jedoch die Kräfte aus. Die Gäste hatten zu viel Freiräume. Was blieb, war der dritte Platz nach Toren.
Hörlitz, als der zweite Vertreter des Fußballkreises, kam bei diesem Qualifikationsturnier nicht annähernd an seine bisherigen Leistungen heran. Die Mannschaft hatte gegen Freileben und Finsterwalde die reelle Chance, zu gewinnen. Aber Latte und Pfosten retteten für den Gegner, und dann ließ in den letzten Spielminuten die Konzentration nach.
Beide Vertreter des Fußballkreises verkauften sich unter Wert und hätten bei etwas mehr Spielcourage und Spielstrategie mehr erreichen können. Technische Kabinettstückchen bringen heute in der Halle nicht viel, wenn der Gegner mit rustikalem Körpereinsatz dagegenhält.
Blau/Weiß Vetschau und Spremberger SV 1862 waren die dominierenden Mannschaften. Die Spiele dieser beiden Teams gegeneinander waren ausschlaggebend für die Endplatzierung. Blau/Weiß Vetschau machte ein geradliniges Spiel, blieb konzentriert bis zur letzten Spielminute, hatte auch hier und dort das Glück des Tüchtigen.
Lob gilt Hallenwart Bernd Krahl und dem Kampfgericht in Person von Daniel Scharnagel und Harry Voll.
Die Spiele im Einzelnen:
1. Lübben - Spremberg 1:2, 2. Brieske - Vetschau 0:3, 3. Finsterwalde - Freileben 0:3, 4. Lübben - Hörlitz 3:1, 5. Spremberg - Brieske 4:2, 6. Vetschau - Finsterwalde 3:1, 7. Freileben - Hörlitz 2:1, 8. Lübben - Brieske 1:2, 9. Finsterwalde - Spremberg 2:6, 10. Vetschau - Freileben 5:2, 11. Hörlitz - Brieske 2:4, 12. Lübben - Finsterwalde 5:0, 13. Spremberg - Vetschau 1:3, 14. Freileben - Brieske 2:4, 15. Finsterwalde - Hörlitz 3:2, 16. Lübben - Vetschau 2:2, 17. Freileben - Spremberg 2:6, 18. Brieske - Finsterwalde 2:3, 19. Vetschau - Hörlitz 4:0, 20. Lübben - Freileben 3:4, 21. Spremberg - Hörlitz 9:2.
Die Abschlusstabelle:

 1. Blau/Weiß Vetschau 16 20:6
 2. Spremberger SV 1862 15 28:12
 3. FSV Brieske/Senftenberg 9 14:15
 4. FV Freileben 9 15:19
 5. Grün/Weiß Lübben 7 15:11
 6. SpVgg Finsterwalde 6 9:21
 7. FSVEmpor Hörlitz  8:25