März), in dem die Ergebnisse einer externen und verdeckten Untersuchung der Verkaufskultur in der Kreisstadt dargestellt wurden, schreibt Uwe Kaufmann aus Senftenberg:
Man staune, wozu die Stadt Senftenberg noch alles Geld hat! Die Aktion war bestimmt nicht billig! Dabei zählt Senftenberg zu den gebeutelten Städten in den neuen Bundesländern. Wieviele Einwohner und Ämter haben ihrer Heimatstadt schon den Rücken gekehrt„
Und immer wieder das Gelabere von der „Einkaufsmeile Bahnhofstraße“ . Die Stadt Senftenberg hat mehr Einnahmen durch den Verkauf von „Falschparkerausweisen“ vor unseren Geschäften, als durch Gewerbe- oder Lohnsteuer.
Die Frage ist bloß, wie kommt Geld in unsere Stadt“ Sicher nicht nur über unser hochmodernes Radwanderwegenetz. Wenn das Geld für Benzin noch reicht, vielleicht noch mit dem Auto! Viele meiner auswärtigen Kunden haben vor meinem Geschäft ihr Lehrgeld bezahlt und ziehen den Katalog vor.
Weg ist die Mehrwertsteuer für das Finanzamt Calau. Bei diesen massiven Umsatzrückgängen hat man dann als Selbstständiger die Wahl, eine Fachverkäuferin nach über acht Betriebsjahren zu entlassen und für die eingesparten Lohnkosten sein Geschäft nach den Vorstellungen von „Mystery Shoppern“ zu gestalten. Dabei ist die Lösung allen Ärgers doch so einfach. Hebt die abgesenkten Bordsteine wieder an, stellt ein Schild hin mit der Aufschrift „Parken verboten!“ , und jeder Fremde weiß Bescheid!