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| 16:11 Uhr

Blühwunder
Eine Rosenhecke, die aus einem Rosenstrauß stammt

Waltraud Thomas vor ihrer selbst gezogenen Rosenhecke.
Waltraud Thomas vor ihrer selbst gezogenen Rosenhecke. FOTO: privat
Senftenberg. Blüten erinnern Senftenbergerin an den 30.Geburtstag.

Waltraud Thomas scheint einen grünen Daumen zu haben. Über ihren Weihnachtskaktus mit Blürenrekord wurde im Januar berichtet. Jüngstes Beispiel sind ihre Pelargonien, die in Blumenkästen auf dem kleinen Hof blühen, als gäbe es kein Morgen. „Natürlich dünge und gieße ich sie auch regelmäßig“, sagt die 77-Jährige.

Eine Pflanze, die sie seit mehr als 40-Jahren regelmäßig im Frühsommer erfreut, ist ein riesige Rosenhecke an der Grenze zum Nachbargrundstück. Unzählige Blüten in leuchtendem Rosa lassen dann auch Passanten bewundernd stehenbleiben.

Das Blühwunder hat seinen Ursprung in einem großen Rosenstrauß, den Waltraud Thomas zu ihrem 30. Geburtstag erhalten hatte. „Als die Blumen verblüht waren, habe ich eine Rose mit dem Kopf in die Gartenerde gesteckt, ein Einweckglas darüber gestülpt und immer schön gegossen“, erinnert sich die Seniorin. Ihr Vater habe dieser Aktion skeptisch gegenübergestanden, aber nach etwa zehn Wochen habe die Rose Wurzeln geschlagen und getriebwn. Auf des Vaters Hinweis habe sie die Rose dann an den Zugang zum Hof gepflanzt, wo sie sich seitdem prächtig entwickelte.

In diesem Jahr fiel die Blühzeit aufgrund der zeitigen Hitze etwas kürzer aus. Aber das Foto hilft, die Erinnerung wachzuhalten.

(br)