Geschäftsführerin Kathrin Winkler sieht gerade für die Region um Senftenberg gute Entwicklungsmöglichkeiten. Hier werden gegenwärtig eine ganze Reihe infrastruktureller Maßnahmen verwirklicht. "Deshalb sollte der Blick auf Barrierefreiheit gleich mit einfließen", sagte sie.

Der Tourismusverband hat dazu über die Kommunalkombi eine extra Stelle eingerichtet, mit der unter anderem dieses Projekt verwirklicht werden soll.

Nach einer Schulungsphase wird im Dezember begonnen aufzulisten, welche touristischen Angebote als barrierfefrei eingestuft werden können. "Die Erhebungen aus Übernachtungsbetrieben, der Gastronomie und touristischen Freizeiteinrichtungen werden zusammengetragen und künftig im Internet abrufbar sein", erklärte Kathrin Winkler.

Ziel solle es sein, für Behinderte, ältere Menschen oder Familien mit einem behinderten Kind im Seenland gute bis sehr Angebote zu schaffen. "Bisher werden die Wünsche behinderter Menschen in der Tourismusbranche nur unzureichend wahrgenommen", so Winkler.