Am vergangenen Samstag, dem 14. Dezember, gegen 10.45 Uhr wurde die Polizeiinspektion Senftenberg darüber informiert, dass am Bahnübergang in Peickwitz ein Defekt vorliegt und die Schranke mit Rotlicht geschlossen ist. Ein Zug stehe an der Strecke, so die Information.

Beim Eintreffen der Kollegen vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt. Der Zug war noch im Bereich der Signalgeber.

Die meisten Kraftfahrer wendeten ihr Fahrzeug und nutzten andere Straßen. Allerdings war ein 70-jähriger Kraftfahrer aus Hosena der Meinung, er könne durch den geschlossenen Bahnübergang fahren.

Die Polizeidirektion Süd fasst zusammen:

1. Fehler: Die Straßenverkehrsordnung untersagt grundsätzlich durch geschlossen Schranken zu fahren.

2. Fehler:  Der  Fahrer wurde erwischt, die Polizeibeamten standen auf der anderen Seite.

3. Fehler: Wenn man(n) glaubt, Alter schütze vor Strafe – nein. Diese folgte auf dem Fuß als „teures Weihnachtsgeschenk“. Es wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Als Ergebnis erhält der erfahrene Kraftfahrer:

1. Eine Geldbuße von 700 Euro plus Gebühren,

2. zwei Punkte in Flensburg,

3. drei Monate Fahrverbot und

4. die Buße ist steuerlich nicht als Sonderabgabe absetzbar.

Schlussfolgerung der Polizei: „Und die Moral von der Geschicht – fahre nie durch geschlossene Schranken nicht!!!“