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Biogasanlage am Lausitzring läuft deutlich besser als geplant

Klettwitz. Die drei Biogasanlagen, die von der Kallinchener Energiequelle GmbH im Land Brandenburg betrieben werden, fuhren auch im Jahr 2013 wieder hervorragende Ergebnisse ein, teilt Pressesprecher Werner Frohwitter mit. Mit sehr hohen Volllaststundenzahlen sorgten die Anlagen am Lausitzring (Klettwitz), in Feldheim (Potsdam-Mittelmark) und in Falkenthal (Oberhavel) für eine nahezu durchgehende Versorgung mit Strom und Wärme. red/mf

Mit durchschnittlich 8550 statt der zugrunde gelegten 8100 Volllaststunden wurden die Erwartungen deutlich übertroffen, heißt es.

Zusammengenommen erzeugten die drei Anlagen mehr als 13 Millionen Kilowattstunden Strom, was dem jährlichen Strombedarf von rund 3700 durchschnittlichen Haushalten entspricht.

Die knapp 14 Millionen Kilowattstunden thermische Energie "flossen" in umliegende Gewerbebetriebe. Die Klettwitzer Biogasanlage versorgt unter anderem die Rennstrecke Lausitzring mit Strom und Wärme.

Alle drei Anlagen der Energiequelle GmbH werden mit Gülle aus der Viehhaltung sowie mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben.

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Die Energiequelle GmbH wurde 1997 gegründet. Mit seinen rund 140 Mitarbeitern in Bremen, Kallinchen (Brandenburg), Penzing (Bayern), und Rennes (Frankreich) bedient das Unternehmen das ganze Leistungsspektrum der erneuerbaren Energien an Land. Bis heute wurden Anlagen mit einer Gesamtkapazität von über 1000 Megawatt (MW) schlüsselfertig errichtet. Im Bereich der technischen und kaufmännischen Betriebsführung von regenerativen Kraftwerken und Umspannwerken gehört die Energiequelle GmbH nach eigenen Angaben zu den bundesweit leistungsstärksten Unternehmen: Derzeit werden mehr als 1100 MW Kapazität betreut, davon rund 110 MW im Ausland. Neben Vorhaben in Deutschland hat die Firma in den letzten fünf Jahren Projekte in Spanien, Italien und Frankreich umgesetzt.