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| 02:46 Uhr

Bernhard Demuth ist neuer Dorfchef in Allmosen

Die Stimmen können ausgezählt werden: Ellen Lehradt (l.) und Jutta Murkisch leeren die Wahlurne. Hinten links der neu gewählte Ortsvorsteher Bernhard Demuth. Er möchte dafür sorgen, dass die gute Entwicklung des Dorfes fortgesetzt wird.
Die Stimmen können ausgezählt werden: Ellen Lehradt (l.) und Jutta Murkisch leeren die Wahlurne. Hinten links der neu gewählte Ortsvorsteher Bernhard Demuth. Er möchte dafür sorgen, dass die gute Entwicklung des Dorfes fortgesetzt wird. FOTO: Steffen Rasche/str1
Allmosen. Eines der kleinsten Dörfer im Kreis hat einen neuen Ortsvorsteher. Die Allmosener haben am Sonntag mit Bernhard Demuth in direkter Wahl ihren künftigen ehrenamtlichen Dorfchef gewählt. Manfred Feller

Von den 109 Wahlberechtigten hatten im Bürgerhaus 77 ihre Stimme abgegeben, so Ellen Lehradt, Vorsitzende des Wahlvorstandes. Das entspricht einer Beteiligung von mehr als 70 Prozent. 74 Allmosener haben für Bernhard Demuth gestimmt, nur drei gegen ihn. Die Stimmen waren nach dem Schließen des Wahllokals um 18 Uhr nach rekordverdächtigen sechs Minuten ausgezählt. Es habe keine Vorkommnisse gegeben. Wenn die Wahlkommission unter Leitung der Großräschener Wahlleiterin Karin Neufeld das Ergebnis bestätigt und der 62-Jährige die Wahl annimmt, dann hat der nur 121 Einwohner zählende Ort an der Bundesstraße 169 einen neuen Ortsvorsteher.

Der Erste, der am Sonntag um 8.01 Uhr seine Stimme abgegeben hatte, war Ortschronist Edgar Dix. Damit im Wahllokal angesichts der wenigen Wahlberechtigten keine Langeweile aufkommt, hatte er zum Lesen vier Bände der Dorfchronik vorbeigebracht. Der letzte Wähler erschien gegen 17.50 Uhr.

Der ehemalige Großräschener Bernhard Demuth wohnt seit 1996 in Allmosen. Der Vorruheständler hatte zuletzt als Schlosser gearbeitet und gehört dem Ortsbeirat an.