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| 02:54 Uhr

Bergbausaniererin verdichtet Schwarze Keute durch Sprengungen

Senftenberg/Lauchhammer. Der künftige Restsee "Schwarze Keute" im Sanierungsgebiet Lauchhammer, nordwestlich der Ortslage Kostebrau gelegen, ist im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) erdbautechnisch profiliert worden. KaWe

Nun stehen Verdichtungsarbeiten an, die in den nächsten Wochen starten sollen. Das teilt Unternehmenssprecher Uwe Steinhuber mit. Um ein sicheres Betreten und Befahren des Sanierungsgebietes zu ermöglichen, sei eine Oberflächenverdichtung durch Fallgewichtsverdichtung (FGV) erforderlich.

"In den noch zu verdichtenden Bereichen ist aufgrund geringer Grundwasserflurabstände teilweise vorab auch eine Sockelverdichtung durch leichte Sprengung durchzuführen", erklärt Steinhuber. Dafür sei ein Zeitraum von 80 Sprengtagen vorgesehen. "Die Sprengverdichtungsarbeiten werden durch Schwinggeschwindigkeitsmessungen überwacht", versichert er.

Während der Sprengungen sei das gesamte Gelände im Umkreis von etwa 1000 Metern um die Sprengfelder "für jegliches Betreten und Befahren gesperrt". Die Hauptzuwegungen werden mindestens eine Stunde vor der ersten Sprengung und nach der letzten Sprengung gesperrt, kündigt Uwe Steinhuber an. Auch alle nachgeordneten Zufahrten werden für den Zeitraum der gesamten Sockelverdichtung durch Verwallungen gesichert. "Die errichteten Absperrungen, Beschilderungen und Betretungsverbote sind unbedingt zu beachten", mahnt der Unternehmenssprecher eindringlich.