Voraussichtlich in der dritten Februarwoche starten die ersten Abbrucharbeiten an einem Wohnhaus in der Wilhelm-Külz-Straße in Lauchhammer. Das seit längerem leerstehende, geklinkerte Gebäude muss weichen, da es auf unsicherem Kippenland eines Alttagebaus steht. Der Abriss im Auftrag der Bergbausanierer von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) erfolgt in Abstimmung mit der Stadt Lauchhammer, dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, dem Landesbergamt und dem Infrastruktur-Ministerium.

Lauchhammer: Mehrere Häuser könnten wegrutschen

In der Wilhelm-Külz-Straße in Lauchhammer sind insgesamt neun Gebäude, darunter fünf Wohn- und vier Gewerbehäuser, infolge des Grundwasserwiederanstiegs auf Kippen des Altbergbaus rutschungsgefährdet. Für das Areal liegen geotechnische Gutachten vor, die eine Standortaufgabe bis zum 31. Dezember kommenden Jahres empfehlen. Ein erstes Wohnhaus musste daraufhin bereits aufgegeben und frei gezogen werden.
Dieses Objekt wird jetzt in den kommenden Wochen unter Einhaltung strenger Verhaltensanforderungen in Projektträgerschaft der LMBV von einer Baufirma abgebrochen. Weitere Rückbaumaßnahmen im Bereich der Wilhelm-Külz-Straße sind derzeit nicht vorgesehen, teilt LMBV-Sprecher Dr. Uwe Steinhuber mit.