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Lausitzer Seenland
Bergbau, Tourismus und schwimmende Häuser

Großräschen. IBA-Studierhaus Großräschen startet ein neues Projekt.

(trt) Das Großräschener IBA-Studierhaus hat Anfang April ein neues Projekt für Innovationen beim Strukturwandel in der Lausitz gestartet. Innerhalb des vom Bundesforschungsministerium geförderten Vorhabens sollen unter dem Titel „Innovationswerkstatt Wasser – Landschaft – Lausitz“ Lösungen für Innovationen und nachhaltige Wirtschaftsstrukturen innerhalb des Lausitzer Strukturwandels erarbeitet werden. Nach Angaben von Karsten Feucht vom IBA-Studierhaus fußt das Projekt auf drei Säulen. „Zum einen geht es um die Herstellung und Nachnutzung neuer Landschaften und Gewässer durch Bergbausanierung und Rekultivierung“, erläutert der Fachmann. Zum anderen liege der Fokus auf Tourismus und Industriekultur. Zudem stünden schwimmende Bauten im Mittelpunkt.

Neben dem Großräschener IBA-Studierhaus, das aus der Internationalen Bauausstellung (IBA) „Fürst-Pückler-Land“ hervorgegangen ist, sind die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus – Senftenberg, das Institut für schwimmende Bauten, das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften, die Hochschule Zittau – Görlitz sowie der Wassercluster Lausitz an Bord. Laut Karsten Feucht haben weitere Partner ihre Absicht erklärt, das Bündnis zu unterstützen. Das Projekt laufe bis Oktober dieses Jahres.