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| 02:53 Uhr

Bereits zweiter Offenbarungseid

Landesklasse. Das einzig Positive am Spiel des Senftenberger FC gegen den VfB Herzberg ist die Hilfe einzelner Spieler der II. Marco Kloss/mkl1

Mannschaft gewesen, die die sechs Ausfälle aus dem Kader des I. Teams kompensierten. Allerdings fehlte es wieder am nötigen Glück, um das Spiel mit einem Erfolgserlebnis zu gestalten.

Der wiedergenesene Seemann hatte die erste Chance. Sein Schuss aus 18 Metern zwang Torhüter Strack zur Glanzparade. Ein Flachschuss von Vit ans Außennetz war die beste Aktion des VfB in der ersten halben Stunde. Beide Mannschaften bewegten sich auf ganz schwachem Landesklassen-Niveau und boten wenig spannende Aktionen. Ein Schuss von Krobok konnte ein Herzberger Abwehrspieler im Strafraum nur mit der Hand abwehren, was aber nicht ganz ersichtlich war. Krone nutzte die Nachschuss-chance zum Abschluss, der über das Tor ging.

Beide Mannschaften waren schon fast auf Halbzeit eingestellt. Dennoch kamen die Gäste noch einmal vor das SFC-Tor. Bei der Klärung hätte es eigentlich Abstoß geben müssen, doch die Unparteiischen entschieden auf Ecke. Diese Eingabe rutschte bis zum zweiten Pfosten durch, wo sich Lenke gegen Sztopka durchsetzen konnte. Mit dem Abschluss stand es zur Pause 0:1.

Mit zwei Wechseln versuchte Trainer Kotsch, seine Mannschaft wieder aufzuwecken. Fleischer und Bindig sollten auch für etwas mehr Gefahr sorgen. Bindig war es auch, der die erste Chance der zweiten Halbzeit hatte, sein Schuss aber über das Tor ging. Von einer Diskussion außerhalb des Spielfeldes ließen sich die SFC-Spieler ablenken. Einen Einwurf auf Brezinsky nahm dieser dankend zum 0:2 an. Nach einer Flanke konnte Marcel Balke freistehend köpfen, doch auch hier ging der Ball über das Tor.

Auch in der nächsten Situation haderte die SFC-Mannschaft mit der Schiedsrichterentscheidung. Krobok wurde beim Abschluss klar am Fuß getroffen und verletzte sich dabei, um kurz darauf ausgewechselt zu werden, doch der Pfiff blieb auch hier aus. Wenige Minuten später gab es doch die Chance vom Strafstoßpunkt, doch den Handelfmeter konnte Paul Natusch nicht verwandeln. Zehn Minuten vor dem Ende nutzte Brezinsky die nun freien Räume und traf zur Entscheidung. Auch in dieser Woche geht die Niederlage für den SFC in Ordnung, der in Peitz die Chance zur Kehrtwende hat.