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| 15:41 Uhr

Kampf um eine gute Wasserqualität im Lausitzer Seenland
„Klara“ hat Arbeit beendet: Aus Essig wurde Badewasser

 Eindrucksvolle Vogelperspektive: „Klara“ zieht auf dem Großräschener See ihre Bahnen. Ihre Mission ist erfüllt: Der pH-Wert der Großräschener „Badewanne“ liegt inzwischen bei 7,5.
Eindrucksvolle Vogelperspektive: „Klara“ zieht auf dem Großräschener See ihre Bahnen. Ihre Mission ist erfüllt: Der pH-Wert der Großräschener „Badewanne“ liegt inzwischen bei 7,5. FOTO: LMBV / Peter_Radke
Großräschen. Wasserbehandlungsschiff der LMBV ist seit Montag runter vom Großräschener See. Wartung hat begonnen. Von Andrea Budich

(ab) Der schwimmende Kalkstreuer ist aus dem Wasser: Das Bekalkungsschiff „Klara“ der Bergbausaniererin LMBV hat am Montag dieser Woche planmäßig seine Arbeit auf dem Großrä­schener See eingestellt. 1700 Tonnen Kalksteinmehl hat „Klara“ als Fracht binnen sechs Wochen in den Großräschener See eingebracht. Der Kalk soll dort den Säuregehalt senken. Bei jeder Fahrt wurden 13 bis 16 Tonnen Kalkstoffe eingespült. Der Ausgangs-pH-Wert zu Beginn der Gewässerkonditionierung lag im Mai knapp über 6,0. Heute hat er  sich bereits wieder bei 7,5 eingepegelt. Die Neutralisation des pH-Wertes ist jedoch nicht alleiniges Ziel des Einsatzes von „Klara“. „Angestrebt wird die Schaffung einer Pufferkapazität im See, um einer Wiederversauerung des Gewässers möglichst lange entgegenzuwirken“, erklärt LMBV-Unternehmenssprecher Uwe Steinhuber.

Parallel zum Bekalkungseinsatz wird der Abtrag der Überhöhen im Restloch Meuro fortgesetzt. Gleichfalls finden noch Vermessungen und Lotungen sowie ein begleitendes Seewasser-Monitoring statt. Das fast 13 Meter lange und gut fünf Meter breite Bekalkungsschiff „Klara“ indes hat den Großräschener See verlassen und wird derzeit gewartet.

 Aus der Vogelperspektive: „Klara“ zieht auf dem Großräschener See ihre Bahnen. Ihre Mission ist erfüllt: Der pH-Wert der Großräschener „Badewanne“ liegt inzwischen bei 7,5.
Aus der Vogelperspektive: „Klara“ zieht auf dem Großräschener See ihre Bahnen. Ihre Mission ist erfüllt: Der pH-Wert der Großräschener „Badewanne“ liegt inzwischen bei 7,5. FOTO: LMBV / Peter_Radke