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Bei Förderband-Brand verletzte Eisenhütte-Arbeiter genesen

In Burg sind in der Nacht zum Dienstag mehrere Müllcontainer in Flammen aufgegangen.
In Burg sind in der Nacht zum Dienstag mehrere Müllcontainer in Flammen aufgegangen. FOTO: Michael Helbig
Ortrand. Im schallgeschützt umbauten Bereich eines kameraüberwachten Förderbandes ist am Donnerstagabend in einer Gießereihalle der Eisenhütte Ort rand ein Feuer ausgebrochen. Damit ist im Produktionsprozess bei extrem hohen Temperaturen durchaus auch zu rechnen. Kathleen Weser

Das bestätigt Eva-Maria Voigt von der Geschäfsführung des Unternehmens. Vier Mitarbeiter der Abteilung haben unverzüglich zu den Kohlendioxid-Löschern gegriffen, um den Brand zu ersticken. Dabei haben die Männer bei starker Qualmentwicklung auf eng stem Raum viel Rauch geschluckt. Zwei Arbeiter, die deshalb von Rettungskräften ins Klinikum Hoyerswerda gebracht worden sind, waren kurz vor Mitternacht wieder daheim. Zwei weitere Kollegen mit Rauchgasvergiftungen werden im Klinikum Niederlausitz in Senftenberg noch übers Wochenende medizinisch überwacht. "Ich habe mit allen verletzten Kollegen gesprochen. Sie fühlen sich wieder gut", erklärt Eva-Maria Voigt erleichtert.

Alle Feuerwehren des Amtes Ortrand und die Drehleiter aus Lauchhammer waren am Brandort. Einsatzleiter Sven Wielk bestätigt, dass noch Glutnester aus dem Förderband entfernt werden mussten. Der Löscheinsatz musste wegen der elektrisch betriebenen Gießerei-Anlagen und den hohen Betriebstemperaturen mit Kohlendioxid erfolgen. Wasser wirkt hier explosiv.