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| 08:25 Uhr

Nach der Rutschung
Behörde sperrt komplettes Ufer um Senftenberger See

Senftenberg. Nach der Rutschung im Senftenberger See ist jetzt auch der komplette Uferbereich gesperrt worden. Schiffseigentümer können an den Oktoberwochenenden ihre Boote einholen. Von Jan Augustin

Nach der Rutschung im Senftenberger See vor zwei Wochen haben die Behörden jetzt den kompletten Uferbereich des Gewässers gesperrt. Das teilt der Präsident des Landesbergamtes, Hans-Georg Thiem, mit. Die Entscheidung sei auf Grundlage einer vertiefenden Einschätzung des von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) beauftragten Sachverständigen für Geotechnik getroffen worden. „Der Radweg und gastronomische Einrichtungen werden davon nicht erfasst“, so Thiem.

Den durch die Sperrung des Sees betroffenen Schiffseigentümern werde an den Samstagen und Sonntagen im Oktober jeweils in der Zeit von 9 bis 16 Uhr die Möglichkeit eingeräumt, die Sportboote einzuholen beziehungsweise zu sichern. Dazu werde das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) am 2. Oktober die Verhaltensanforderungen auf seiner Internetseite bekannt machen.

Nach Auswertung der durchzuführenden Lotungen und Drucksondierungen durch den Sachverständigen für Geotechnik werde die LMBV ihre zeitnahen Sicherungsmaßnahmen konkretisieren. Unter Leitung des Landesbergamtes wird hierzu Mitte Oktober die nächste Beratung mit den Fachbehörden und der LMBV stattfinden, so Thiem. „Es wird nach wie vor davon ausgegangen, dass bis zur Saison 2019 die Sperrung aufgehoben werden kann.“

Nach der Rutschung im Senftenberger See vor zwei Wochen hatten die Behörden zunächst nur die Niemtscher Bucht see- und landseitig gesperrt. Seit Freitag vergangenen Woche ist der komplette See für jegliche Nutzung tabu. Jetzt ist auch der komplette Uferbereich betroffen.