ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:52 Uhr

Baustraße als Alternative zwischen Lauchhammer und Lichterfeld

Lauchhammer. Rund fünf Jahre müssen sich Autofahrer noch gedulden, bis die Landstraße zwischen Lauchhammer-Nord und Lichterfeld (L 60) wieder ohne Einschränkungen befahren werden kann. Doch möglicherweise kann die wichtige Verbindung in Richtung Finsterwalde zeitweise schon eher genutzt werden. trt1

Die Spezialisten von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) prüfen, ob es eine Möglichkeit gibt, dass Autofahrer vorübergehend eine Baustraße nutzen könnten. Das hat LMBV-Projektmanager Michael Matthes während der jüngsten Sitzung des Lauchhammeraner Arbeitskreises des Braunkohlenausschusses angekündigt.

Allerdings, und das stellt der Fachmann klar, wolle er keine falschen Hoffnungen wecken. Schließlich bewege sich auch diese Trasse durchweg auf Kippenland. Da hätten die Geostatiker das letzte Wort. Die Sicherheit genieße dabei oberste Priorität. Die Verbindung solle im Zuge des Baus einer Brücke über die sogenannte Schwarze Keute erfolgen. Dabei handelt es sich um eine wassergefüllte Tieflage. Bevor die Bauleute anrücken können, seien dort umfangreiche Verdichtungsarbeiten erforderlich.

Indes beginne im Frühjahr der Straßenbau am Nordabschnitt von Lichterfeld in südliche Richtung. So sei nach Fertigstellung Ende 2015 die Kompostieranlage der Firma Rubin aus Richtung des F 60-Dorfes erreichbar. Laufe alles nach Plan, werde unmittelbar danach der südliche Abschnitt der L 60 in Richtung Lauchhammer-Nord gebaut. Darüber hinaus erfolge im Jahr 2016 die Wiederherstellung der Verbindung zwischen Lauchhammer-Ost und Kostebrau. Für eine durchgängige, hindernisfreie Befahrung der kompletten L 60 zwischen Kostebrau und Lichterfeld sei frühestens ab Ende 2018/Anfang 2019 gesorgt.