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| 16:00 Uhr

Baustelle in Lauchhammer
Baustelle in der Neustadt 1 geht vorzeitig ins Finale

Die Arbeiten am Platz der Solidarität in Lauchhammer-Mitte gehen jetzt ins Finale. Die Bauleute werden hier vorzeitig fertig.
Die Arbeiten am Platz der Solidarität in Lauchhammer-Mitte gehen jetzt ins Finale. Die Bauleute werden hier vorzeitig fertig. FOTO: Mirko Sattler
Lauchhammer. Lauchhammer investiert mit einer Finanzspritze aus dem Stadtumbau-Programm in die Arbeiterwohnsiedlung.

Die Bauarbeiten am Platz der Solidarität in der Neustadt 1 in Lauchhammer-Mitte gehen ins Finale. Im Zentrum der denkmalgeschützten Arbeiterwohnsiedlung sind die Handwerker seit dem Frühjahr zu Gange. Fahrbahnoberflächen werden erneuert, Parkplätze angelegt und gestaltet. Die  Gehwege werden auf Vordermann gebracht. Das öffentliche Straßenlicht und der Einbau eines neuen Regenwasserkanals sind ebenfalls Teile des Mammutprogrammes in der in die Jahre gekommenen Wohnsiedlung. Die Arbeiten werden aus dem Topf der Brandenburger Städtebauförderung unterstützt. Im Stadtumbau kann Lauchhammer jetzt wieder investieren. Nach dem flächenhaften Abriss greift auch das Teilprogramm Aufwertung wieder für die Schönheit und Funktionalität der Stadt.

Der Regenwasserkanal ist hier bereits vom privaten Netz in die öffentliche Leitung umgebunden worden. Der neuer Regenwasserkanal muss viel Wasser fassen.

Auf die neuen Grünanlagen und gut ausgeleuchtete Fußwege freuen sich vor allem Bewohner in betagtem Alter. Auch für das neue Internetzeitalter ist alles vorbereitet worden. Ohne Komplikationen verlief auch die Erneuerung der Trinkwasserleitung durch den Wasserverband Lausitz (WAL). Im gesamten Baubereich musste der prolematische Lehmboden durch tragfähige Erde ersetzt werden.

Am Freitag soll die Tragschicht der Straßen rund um den Platz eingebaut werden. Montag und Dienstag, so der Plan, folgt die Deckschicht. Normalerweise sollten die Bauarbeiten erst im November abgeschlossen werde. Nun werden sie schon Mitte September beendet. Doch dem ersten folgte ein weiterer Bauabschnitt. Der erstreckt sich vom Kreuzungsbereich der Straße „Am Waldstadion“ über gut 200 Meter Länge. Hier soll unter Vollsperrung dann wahrscheinlich bis November der Regenwasserkanal weiter saniert werden.
Die Anwohner haben die Großbaustelle gelassen ertragen. Die Bauleute sagen, sie haben sogar wohltuendes Lob für ihre Arbeit von den Bürgern erhalten. Und das sei alles andere als selbstverständlich.