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Unendliche Geschichte
Baustelle für Ruhlands Altenpflegeheim brummt

Zum Baustellen-Rapport treffen sich Bauherr Jörg Steinwerth (l.) von der Celexo GmbH und der amtierende Ruhlander Amtsdirektor Christian Konzack.
Zum Baustellen-Rapport treffen sich Bauherr Jörg Steinwerth (l.) von der Celexo GmbH und der amtierende Ruhlander Amtsdirektor Christian Konzack. FOTO: Steffen Rasche/str1
Ruhland. Das Altenheim, das Ruhlands Stadtväter seit 25 Jahren auf dem Schirm haben und für das sie wie für kaum ein anderes Projekt geackert haben, ist jetzt endlich im Bau. Damit geht ein lang gehegter Wunsch der Ruhlander in Erfüllung, die im Alter in ihrer Heimatstadt bleiben und keine Seniorenresidenzen in der Fremde beziehen wollen. Andrea Budich

Zur unendlichen Geschichte des Altenheim-Baus gehören ein halbes Dutzend vergebliche Anläufe, die fast immer an den Finanzen scheiterten. Dazu kam dann auch noch der Rückzug eines Investors in letzter Minute nach dem eisenzeitlichen Scherbenfund.

Die Baustelle, auf die ganz Ruhland so lange warten musste, ist im Sommer nahezu unbemerkt eröffnet worden. Inzwischen liegt bereits die Bodenplatte für das dreigeschossige Altenheim. Bis zum Winter soll der Rohbau stehen. Das bestätigt Celexo-Geschäftsführer Jörg Steinwerth. Das 12-Millionen-Projekt soll im März 2019 an den Betreiber, die M.E.D. Gesellschaft für Altenpflege mit Sitz in Cottbus, übergeben werden. Im ersten Bauabschnitt entsteht das Altenpflegeheim mit 60 Plätzen und zusätzlich 20 Betten für Demenz-Patienten. Zum Gesamtkomplex gehört auch eine Tagespflege und eine öffentlich nutzbare Cafeteria.

In der Planung sind darüber hinaus auch schon zwei große Mehrfamilienhäuser mit je 16 Wohnungen für das betreute Wohnen. Mit dem Altenheim-Bau entstehen in Ruhland 50 Arbeitsplätze in der Wäscherei, Küche, im Pflegebereich und in der Verwaltung.