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Baustart: Kult-Gaststätte wird zum "Haus der Caritas"

Aus der Lausitz wird ein "Haus der Caritas". Mit der Nachnutzungsidee hat das historische Gebäude im Malerviertel wieder eine Zukunft.
Aus der Lausitz wird ein "Haus der Caritas". Mit der Nachnutzungsidee hat das historische Gebäude im Malerviertel wieder eine Zukunft. FOTO: Rasche/str1
Großräschen. Das neue Leben für die Kult-Gaststätte "Lausitz" beginnt im September. Als Zeichen für den Start des gemeinsamen Projektes der Stadt und der Caritas unterzeichnen Großrä schens Bürgermeister Thomas Zenker (SPD) und Diözesancaritasdirektor Bernhard Mones am 13. September den Mietvertrag. Andrea Budich

Die Zukunft der "Lausitz" wird nicht mehr im Gastronomiebereich liegen. Das Gebäude soll saniert und umgebaut werden zu einem Caritas-Integrationszentrum. Dort, wo früher im Gastraum Schnitzel mit Mischgemüse serviert wurde, soll eine Tagespflege mit 15 Plätzen einziehen. Eine Einrichtung dieser Art gibt es bisher in Großräschen nicht. Nach dem Umbau bietet das "Haus der Caritas" ausreichend Platz für eine Tagespflege mit Sozialstation sowie für Büro- und Aufenthaltsräume für die 50 Mitarbeiter, die die Caritas in Großräschen beschäftigt.

Für die Umbaukosten in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro sind 800 000 Euro Fördermittel von Bund und Land nach Großräschen geflossen. Die Seestadt stemmt den Eigenanteil von etwa 1,1 Millionen Euro durch die Aufnahme eines Investitionskredites.

Der Verfall der einstigen Konsum-Gaststätte nach dem Leerstand ab 2012 stand im Gegensatz zum ansonsten aufgeblühten Wohnquartier.