Das sagt Landesbetrieb-Planer Andreas Budich.

Gravierende Einschränkungen seien zu erwarten. Diese Bauzeit "hängt auch davon ab, ob die begleitende Fachfirma in dem vorhandenen und eingetragenen Bodendenkmal archäologische Entdeckungen macht", so Budich. Dem Durchgangsverkehr wird eine Vollsperrung auferlegt und eine Umleitung ausgewiesen. Diese führt bis zum Jahr 2019 über Grünewald, Bernsdorf und Lauta. Für die Anwohner wird auf dem späteren Rad- und Gehweg temporär eine einspurige Trasse mit vorgegebener Fahrtrichtung errichtet. Hagen Schuster, der Ortsvorsteher von Hosena, zeigt sich erleichtert: Endlich stehe der Termin für die Ortsdurchfahrt. "Viele Hosenaer haben schon nicht mehr an den Ausbau geglaubt", sagt er.

Die Zweifel sind nachvollziehbar: Der Auftrag stammt aus dem Jahr 2009. Baurecht besteht erst seit dem Februar dieses Jahres. Vorausschauend habe das Land den Auftrag zum Fällen von 174 Bäumen entlang der L 58 erteilt. Dies ist nur in der vegetationsarmen Periode möglich. Nur durch die gefällten Bäume kann die neue Verkehrsader die erforderliche Breite erhalten. Damit können Lastkraftwagen die Straße künftig auch im Gegenverkehr problemlos befahren.

Hagen Schuster hofft auf einen reibungslosen und termingerechten Verlauf des Straßenbaus. "2020 feiert Hosena 600-jähriges Bestehen. Wenn die Arbeiten bis dann nicht beendet sind, wäre das eine Katastrophe", sagt er.

Vor Baubeginn werden die Bürger in einer Einwohnerversammlung informiert, kündigt Frank Hellmund, der Experte für Tiefbau im Rathaus Senftenberg, an.